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Wasserburg mit dem Ergebnis zufrieden

Kein Sieg beim Tabellenletzten: Warum Wasserburg ein lachendes und ein weinendes Auge hat

Leon Simeth erzielte gegen Freising ein Tor und legte ein Weiteres auf.
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Leon Simeth erzielte gegen Freising ein Tor und legte ein Weiteres auf.

Auch wenn dem TSV Wasserburg beim Tabellenletzten in Freising kein Sieg gelang, sieht Trainer Harry Mayer die Partie mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Freising – Unmittelbar nach dem Schlusspfiff waren sich Fans und Verantwortliche des Fußball-Landesligisten TSV 1880 Wasserburg nicht ganz schlüssig, wie sie das 2:2 in Freising bewerten sollten. Einerseits hatten die Innstädter beim Letzten nur Unentschieden gespielt, andererseits holten sie dabei zweimal einen Rückstand auf. Trainer Harry Mayer ordnete die Dinge ein: „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, aber ich bin auch enttäuscht, weil viele Spieler gedanklich nicht auf der Höhe waren und auch taktisch zu undiszipliniert gespielt haben. Wir müssen lernen, dass gerade in solchen Spielen Einstellung, Disziplin und Mentalität über allem steht.“

Freising bestraft Wsserburger Tiefschlaf

Dass es in Freising kein Selbstläufer werden würde, war schon mit einem Blick auf die Ausfallliste – den Löwen fehlten acht Spieler – klar. Immer wieder schleichen sich Unkonzentriertheiten ein, die Punkte kosten. So auch in Freising. In der neunten Minute reichte ein eigentlich verunglückter Flugball aus, um nach einem Steckpass Alexander Eppnik allein vor das Wasserburger Tor zu bringen. Der Freisinger Neuzugang behielt die Nerven und schob überlegt mit links ein.

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Die Antwort gab Leon Simeth. Nachdem die Löwen nach dem Karriereende von Matthias Haas im Ligabetrieb keinen direkten Freistoß mehr versenkt hatten, beendete der 21-Jährige diese schier endlose Durststrecke. Und wie! Aus 28 Metern nagelte der Offensivspieler den Ball in den Winkel (20.). Diesem Traumtor folgte ein Tagtraum. Bei einem Freisinger Freistoß aus dem Halbfeld war die Hintermannschaft derart schläfrig, dass Christian Schmuckermeier sträflich frei per Volley zum 2:1 einschießen konnte (39.).

Janik Vieregg gleicht aus

Mayer wechselte in der Halbzeit dreifach, um seiner Mannschaft neue Lebensgeister einzuhauchen. Trotz aller Bemühungen lag das 2:2 nicht wirklich in der Luft, aber einen Torjäger wie Janik Vieregg schert das wenig. Nach flacher Hereingabe von Simeth schob Vieregg flach neben den Pfosten ein (71.). Dies hätte die Initialzündung für eine Schlussoffensive sein können, doch dazu fehlten am Ende Konzentration und Präzision.

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TSV Wasserburg: Boschner, Köhler (ab 70. Stephan), Kollie, Brich, Lindner (ab 46. Rauscher), Kerschbaum, Moritz Knauer, Ferreira Goncalves (ab 46. Kononenko), Simeth, Vieregg, Dukic (ab 46. Müller, ab 83. Vorderwestner).

Tore: 1:0 Eppnik (9.), 1:1 Simeth (20.), 2:1 Schmuckermeier (39.), 2:2 Vieregg (71.).

Gelb-Rote Karte: Luka Brudtloff (Freising, wiederholtes Foulspiel, 95.).

Schiedsrichter: Sölch (SV Wilting)

Zuschauer: 105.

jah

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