Karl Furtner vom MC Rosenheim gewinnt Trial A-Cup in Lunz am See

Karl Furtner (Mitte) gewann beim A-Cup in Lunz am See an beiden Tagen seine Klasse und damit auch die Gesamtwertung.
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Karl Furtner (Mitte) gewann beim A-Cup in Lunz am See an beiden Tagen seine Klasse und damit auch die Gesamtwertung.

Viele regionale Trialpiloten zog es nach Österreich – der beste davon war der Rosenheimer Karl Furtner, der an beiden Tagen in seiner Klasse und damit auch in der Gesamtwertung siegte.

Lunz am See– Im österreichischen Lunz am See konnte nach dem Corona-Shutdown im März nun endlich wieder wettbewerbsmäßig Trial gefahren werden. Den Auftakt dazu machte am vergangenen Wochenende der österreichische A-Cup, eine Wettbewerbsserie mit Non-Stopp-Reglement für Klassik- und moderne Trial-Maschinen. Was Wunder, dass es dazu auch einige der heimischen Trialpiloten ins Nachbarland zog.

Schwierige Verhältnisse für die Piloten

Ausgeschrieben ist der A-Cup für die drei Kategorien Pre-Unit, luftgekühlte Oldtimer und wassergekühlte moderne Motorräder, die jeweils in die Klassen Expert, Clubman und Gentleman mit unterschiedlich schwierigen Spuren unterteilt sind. Wegen des vielen Regens waren die Verhältnisse am Samstag sehr schwierig, aber auch am trockenen Sonntag blieb es wegen der anhaltenden Feuchte im Boden noch sehr rutschig. In der Kategorie Pre-Unit blieben die Österreicher unter sich, während die heimischen Piloten in den restlichen Kategorien die Austrianer ganz schön unter Druck setzten.

Ludwig Brei gewinnt die Klasse „LUMO“

Bei den luftgekühlten Motorrädern (LUMO) gewann Ludwig Brei vom MSC Pfatter an beiden Tagen die Klasse „Expert“ und somit auch die Gesamtwertung der zwei Tage. Frank Ortner vom MSC Kufstein wurde mit den Einzelplatzierungen fünf und drei auch Dritter gesamt. Sepp Kuchlmeier von der MTG Kiefersfelden kam auf die Ränge vier und fünf, was Platz vier gesamt ergab. Manfred Mayr vom MC Rosenheim fuhr auf die Plätze sechs und vier, was Gesamtrang fünf ergab. In der Klasse „Clubman“ verbesserte sich Markus Loferer vom MC Rosenheim vom 11. Platz am Samstag auf Rang fünf am Sonntag, was Rang sieben gesamt ergab. Sepp Lippacher vom MSC Engelsberg verhaute Tag eins mit dem 14. Platz total, wurde am Sonntag aber Zweiter, was ihn aber gesamt nicht weiter als auf Rang elf nach vorne brachte. Dominik Brunnhuber (MC Rosenheim) landete auf den Plätzen 13 und 10, was Gesamtrang 12 ergab. Eine Klasse für sich war Karl Furtner vom MC Rosenheim in der Klasse „Gentleman“ mit gleich zwei Tagessiegen und dem logischen Gesamtsieg.

Marinus Süss mit Platz 2 bester Kiefersfeldener

Bei den „Modernen“ Gewann Marinus Süss von der MTG Kiefersfelden zunächst die Klasse „Expert“, wurde am zweiten Tag dann Vierter und fiel auf Platz zwei gesamt zurück. Simon Kuchlmeier, ebenfalls MTG Kiefersfelden, wurde mit den Tagesplatzierungen vier und sieben Sechster gesamt. Oliver Süss von der MTG Kiefersfelden reichten für seinen Gesamtsieg in der Klasse „Clubman“ die Plätze zwei und drei in den Tageswertungen. Thomas Loferer vom MC Rosenheim wurde Vierter und Sechster, was Rang vier in der Zweitageswertung ergab.

Der nächste A-Cup wird am 25./26. Juli in Kufstein im Steinbruch des Eiberg Zementwerkes ausgetragen. Wie schon in Lunz gilt auch hier eine Teilnehmerbeschränkung auf 100 Starter. sc

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