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2. Volleyball-Bundesliga

Jubel in der Nutz-Arena: TSV Mühldorf bleibt Sieger im Mimmenhausen-Krimi

Der große Moment für Moritz Wöls (Nummer 11). Er durfte sein Bundesliga-Debüt mit dem TSV Mühldorf feiern.
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Der große Moment für Moritz Wöls (Nummer 11). Er durfte sein Bundesliga-Debüt mit dem TSV Mühldorf feiern.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Mühldorfer Volleyballer ringen in der Nutz-Arena Tabellensechsten mit 3:2 nieder. Youngster Moritz Wöls (16) feiert sein Bundesliga-Debüt

Mühldorf – Ohne Mimmenhausen-Krimi gehen die Mühldorfer nie ins Bett. Und so war auch am Samstag die Zweitliga-Partie des TSV sein Eintrittsgeld wert. Denn was die Zuschauer sahen, war ein Nerven aufreibendes Fünf-Satz-Spiel, an dessen Ende die Mühldorfer jubelten. Der Neunte dominierte über den Sechsplatzierten mit 20:25, 25:18, 25:21, 22:25 und 15:13, wiederholte damit den Hinspiel-Erfolg und sicherte sich damit weitere wertvolle Punkte für den Klassenerhalt.

Petrusic schlägt aus allen Lagen

Die Marschroute von Cheftrainer Heiko Roth war klar: Zuspieler Alex Brandstetter sollte ein besonderes Augenmerk auf die Mittelblocker legen, diese bewusst einsetzen und damit den Mimmenhausener Block beschäftigen beziehungsweise auseinanderziehen. Hintergrund: „Mimmenhausen wird sich sicher unsere Partie gegen Mainz-Gonsenheim angesehen. Dabei dürfte ihnen aufgefallen sein, in welcher starken Verfassung gerade Juro Petrusic ist!“ In der Tat stellten die Gäste aus Baden-Württemberg von Beginn an einen Doppelblock gegen den starken Mühldorfer Diagonalspieler. Verdientermaßen ging auch diesmal der MVP-Titel an den Neuzugang aus Unterhaching. Dabei hätte Paul Gehringer diesen Titel ebenso verdient gehabt.

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MVP-Titel hätte auch Paul Gehringer verdient gehabt

Denn Brandstetter bediente auch seinen Mittelblocker äußerst effektiv, David Fecko über Mitte und einmal mehr Tom Brandstetter und Fabian Bartsch trugen ebenso ihren Teil dazu bei, dass der Mimmenhausener Libero Johann Reusch in der über zweistündigen Partie ziemlich gefordert war.

Dass es ein offener Schlagabtausch werden würde, war schon zu Beginn zu sehen. Beide Teams schenkten sich nichts, lange war die Partie ausgeglichen. Mimmenhausens Spielertrainer Christian Pampel hatte vor der Partie vor den starken Aufschlägen der Innstädter gewarnt.

Die kamen aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht so, wie sich das Mühldorfs Coach Heiko Roth gerne vorgestellt hätte. Eine Reihe unnötiger Fehler beim Spielstand von 16:16 führten letztlich dazu, dass wenig später die Gäste das 25:20 bejubeln durften.

Mühldorfs Aufschlag Wegbereiter zum Erfolg

In den Durchgängen zwei und drei dann alles andersrum: Mühldorfs Service wurde immer druckvoller. Erst 11:7, später 19:14. Alles lief am Schnürchen bei den Mühldorfern, die mittlerweile Betriebstemperatur erreicht hatten. Allem voran Juro Petrusic, der aus allen Lagen angriff. Beim Spielstand von 20:15 kam es dann auch zum Debüt im Zweitliga-Trikot für den erst 16-jährigen Moritz Wöls, der für Fabian Bartsch eingewechselt wurde , auch in Satz drei einen Einsatz bekam und mit seinem Angriff sogar einen Punkt für Mühldorf holte. Mühldorf ließ in Durchgang zwei nichts mehr anbrennen, das 25:18 gegen eine Mimmenhausner Mannschaft, die große Annahmeschwächen offenbarte, war die logische Konsequenz.

In Satz drei war Petrusic dann mit seinem Service - vier Aufschläge hintereinander zur 21:15-Führung - Wegbereiter des 25:21. Und das in einem Satz, in welchem Mühldorf bereits mit 11:13 im Rückstand war, nachdem Mimmenhausens Tim Frings zunächst einen 7:11-Rückstand gedreht hatte.

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Mimmenhausen meldet sich in Satz vier zurück

So konnte es weitergehen - aber Mimmenhausen gab nicht auf. Zwischenzeitlich, in Satz drei, war Tim Knaus im Außenangriff für Tobias Streibl gekommen. Im vierten Durchgang aber vertraute Pampel wieder Streibl. Und die Pause tat dem Außenangreifer gut. Federico Cipollone, dessen Leistung mit dem siebten MVP-Titel belohnt wurde, bediente aber nicht nur ihn mit nun hervorragend gestellten Bällen. Auch im Aufschlag setzte der Zuspieler Akzente. Seine drei Aufschläge zur Hälfte des Durchgangs bescherte Mimmenhausen die 16:13-Führung. Ein Vorsprung, den Mimmenhausen dann auch nicht mehr hergab (25:22).

Krasse Fehlentscheidung vom Schieri

Also musste die Entscheidung in Abschnitt fünf fallen, in welchem Mühldorf zu Beginn eine Zwei-Punkte-Führung erkämpft hatte und diese Führung bis zum Schluss verwaltete. Unglücklich die letzte Entscheidung von Schiedsrichter Michael Schleicher, der einen Übertritt von Libero Leo Tille nicht ahndete, stattdessen den letzten Punkt der Partie Mühldorf zuordnete und damit das 15:13 gegen verärgerte Mimmmenhausener besiegelte.

Mühldorf bleibt Neunter, verkürzt aber den Vorsprung zu den Plätzen sieben und acht

Mühldorf bleibt mit dem zweifachen Punktgewinn auf Tuchfühlung zum GSVE Delitzsch, der gegen den Zehnten aus Dresden mit 1:3 verlor und jetzt mit nur noch einem Punkt Vorsprung Platz acht belegt. Kriftel hat Leipzig mit 3:2 geschlagen, belegt mit 33 Punkten Rang sieben und bleibt damit ebenfalls in Reichweite.

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