Jonas Widschwendter ist Zweiter: Oberaudorfer Trialfahrer auf Vizemeisterkurs bei Trial-ÖM

Jonas Widschwendter wurde bei den ÖM-Trials in Kössen zweimal Zweiter.
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Jonas Widschwendter wurde bei den ÖM-Trials in Kössen zweimal Zweiter.

Die zweite Station zur österreichischen Trial-Staatsmeisterschaft mit ÖTSV-Cup konnte trotz des massiven Wintereinbruchs der letzten Tage planmäßig in Kössen in Tirol ausgetragen werden. Heftiger Regen mit Kälte verwandelte die Sektionen in äußerst schwer zu bezwingende Rutschbahnen.

Kössen/Tirol – Die zweite Station zur österreichischen Trial-Staatsmeisterschaft mit ÖTSV-Cup konnte trotz des massiven Wintereinbruchs der letzten Tage planmäßig in Kössen in Tirol ausgetragen werden. Heftiger Regen mit Kälte verwandelte die Sektionen in äußerst schwer zu bezwingende Rutschbahnen. Für die Aktiven am Sonntag war es bei Sonnenschein und eher leicht gesteckten Sektionen weitaus angenehmer.

Widschwendtner wird erneut Zweiter

Jonas Widschwendter von der MTG Kiefersfelden, österreichischer Vizemeister des letzten Jahres hinter Marco Mempör, versuchte bei seinem Heimspiel dem auch heuer nach den ersten beiden ÖM-Läufen in Salzstiegl schon wieder führenden Niederösterreicher Paroli zu bieten. Am Samstag gelang dem Oberaudorfer dies in den ersten zwei der insgesamt vier zu fahrenden Runden dann auch, indem er mit Mempör absolut punktgleich blieb. Erst in der dritten Runde konnte ihm Mempör dann einen Punkt abnehmen und in der vierten Runde waren es dann nochmals vier, sodass Widschwendter mit seinen insgesamt 84 Strafpunkten erneut Zweiter hinter Mempör mit 79 Zählern wurde.

Lettenbichler Vater-Sohn-Gespann fährt außer Konkurrenz

Ein besonderes Highlight war an diesem Tag die Teilnahme der Kiefersfeldener Hard-Enduro Profis Andreas und Manuel Lettenbichler. Das Vater-Sohn-Gespann, seit Ausbruch der Corona-Krise arbeitslos, zeigte auch hier sein Können. Vater „Andi“ konnte eine für alle anderen unfahrbare Auffahrt gleich zweimal erklimmen und fuhr mit 77 Punkten das beste Tagesergebnis aller Meisterfahrer ein. WESS-Weltmeister „Mani“ folgte mit 79 Zählern und den meisten mit NULL-Fehlern absolvierten Sektionen. Um die laufende ÖM nicht zu stören, starteten beide aber außer Konkurrenz.

Mempör mit starker Leistung

Mempör fuhr sich dann von Anfang an einen Vorsprung auf Widschwendter heraus. In Runde drei konnte „Widschi“ dann zwar zwei Punkte aufholen und die vierte und letzte Runde gar ohne einen einzigen Fehler absolvieren, doch das reichte nicht mehr um Mempör von der Spitze zu verdrängen. Dieser gewann erneut mit insgesamt nur acht Strafpunkten vor dem Oberaudorfer, der 15 Zähler ins Ziel brachte. In der ÖM-Gesamtwertung führt Mempör nach vier von acht Läufen damit auch klar vor Widschwendter.

Viele heimische Trialfahrer erfolgreich

Beim ÖTSV-Cup (ÖTSV = Österreichischer Trial Sport Verband) waren auch einige der heimischen Trialfahrer erfolgreich im Einsatz. In der Klasse „Könner“ wurde Sepp Kuchlmeier von der MTG Kiefersfelden Dritter und Sechster, während sein Clubkamerad Johannes Becker zweimal Vierter wurde. Die Klasse „Fortgeschrittene“ gewann am Samstag Johannes Unger vom MSC Kufstein. Am Sonntag wurde hier Marinus Süss von der MTG Kiefersfelden Zweiter. Ebenfalls am Sonntag wurden Oliver Süss von der MTG Kiefersfelden Vierter der Klasse „Fortgeschrittene Plus 45“, Sepp Lippacher vom MSC Engelsberg Zweiter und Felix Laubhuber vom MC Schleching Sechster in der Klasse „Hobby Plus 45“. sc

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