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Rennen in Tschechien

Sturz wirft Folger weit zurück: Schwindegger Motorrad-Pilot kehrt ohne WM-Punkte heim

Jonas Folger auf der neuen WM-Strecke in Most, wo es nicht so gut für ihn lief.
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Jonas Folger auf der neuen WM-Strecke in Most, wo es nicht so gut für ihn lief.

Der Schwindegger Motorradrennfahrer Jonas Folger war bei den WM-Läufen in Tschechien erneut vom Pech verfolgt. Nach einem Sturz im Training kehrte der 27-Jährige ohne Punkte zurück in die Heimat.

Most – Jonas Folger klebt in dieser Saison das Pech offenbar an den Fersen. Nach einem vielversprechenden ersten freien Training im tschechischen Most stießen der BMW-Pilot und sein Team am zweiten Tag bei der sechsten Runde zur Superbike-Weltmeisterschaft auf einige Hürden.

Sturz im Training verhindert gute Vorbereitung

Im Training am frühen Vormittag rutschte Folger nach nur wenigen gezeiteten Runden in der vorletzten Kurve der neuen WorldSBK-Strecke übers Vorderrad weg. Glücklicherweise kam er glimpflich davon, doch seine Crew hatte alle Hände voll zu tun, das BMW M 1000 RR Superbike rechtzeitig zur Superpole weniger als zwei Stunden später zu reparieren. Mit vereeinten Kräften gelang das Vorhaben, doch aufgrund der mangelnden Zeit auf der Strecke konnte der 27-jährige Folger nicht schnell genug wieder Vertrauen aufbauen und musste das erste Rennen aus der siebten Startreihe beginnen.

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Dank einiger Ausfälle und einem starken Überholmanöver konnte Folger in der Anfangsphase des ersten Rennens des Wochenendes zunächst von Position 21 bis auf Rang 16 nach vorne fahren. Allerdings war der BMW-Pilot in Runde sieben machtlos, als sein Motor kaputt ging.

„Nach einem positiven Start in das Wochenende hat sich das Blatt leider gewendet. Abgesehen von einem kleinen Defekt war das erste freie Training ganz ok. Der Sturz war nichts Schlimmes, aber es brauchte lange, bis ich und mein Motorrad in der Box zurück waren. Ich bin am Morgen also nur zwei Runden gefahren und hab dann im Qualifying keine anständige Rundenzeit zusammengebracht“, meinte Folger. Und weiter: „Die Ausgangsposition für das Rennen war daher denkbar schlecht und wir waren leider auch nicht schnell. Schon bald nach dem Start habe ich beim Schalten bemerkt, dass am Motor irgendetwas nicht sauber läuft, bis wenig später der Motor kaputt gegangen ist.“

Auf Platz 18 ins Ziel

Am sechsten Rennsonntag der World Superbike Championship 2021 konnten Jonas Folger und sein Bonovo Action/MGM Racing Performance Team auf dem Autodrom Most in Nordböhmen leichte Fortschritte erzielen. Der BWM-Pilot landete im Warm-Up auf Platz 17 und begann wieder ein Gefühl für seine BMW M 1000 RR aufzubauen. Das Superpole-Rennen startete er von Rang 21 und machte einige Positionen gut. Am Ende des Sprint-Rennens fuhr Folger auf Position 18 ins Ziel.

Am Ende der ersten Runde des zweiten Hauptrennens der sechsten WM-Runde lag der schnelle Bayer bereits auf Platz 17 und kämpfte sich nach nur drei Runden auf Rang 16 nach vorne. Folger kämpfte verbissen, um die Punkteränge noch zu erreichen, fand aber keinen Weg an seinem direkten Vordermann vorbei. „Das zweite Hauptrennen war vom ganzen Wochenende das Beste, auch wenn es nicht ganz so gelaufen ist, wie ich es mir vorgestellt habe“, erklärte Folger.

„Ich habe mich nach dem Sturz schwergetan“

Der Schwindegger glaubt: „Der Sturz in FP3 hat uns zurückgeworfen. Ich habe mich anschließend schwergetan, wieder in Schwung zu kommen und schnelle Rundenzeiten zu fahren. Erst am Sonntag Nachmittag hat sich die Situation ein wenig gebessert. Doch was Handling, Bremsphase und Kurvenausgang angeht, hatte ich mit dem Bike zu kämpfen.“ Folger meint weiter: „Ich würde natürlich gern konstant in die Punkte fahren und hoffe, dass wir in naher Zukunft eine Lösung finden, damit wir den nächsten Schritt nach vorne machen.“

Nach einem freien Wochenende ist die WorldSBK vom 20. bis 22. August auf dem Circuito de Navarra zurück. Die spanische Rennstrecke ist wie Most an diesem Wochenende neu im Kalender, allerdings hatten Folger und sein Team wie viele andere Superbike-Piloten bereits die Chance, auf dem Kurs im Nordwesten Spaniens kennenzulernen. (re)

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