Starbulls Rosenheim

John Sicinski analysiert die Testspiele gegen Tölz und Landshut: Tempo gut, Tore zu wenig

Starbulls Coach John Sicinski: Hinter der Bande so engagiert wie seine Spieler auf dem Eis.
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Starbulls Coach John Sicinski: Hinter der Bande so engagiert wie seine Spieler auf dem Eis.
  • Hans-Jürgen Ziegler
    vonHans-Jürgen Ziegler
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Insgesamt sehr zufrieden ist Starbulls-Coach John Sicinski mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung und den beiden letzten Testspielen gegen die DEL2-Clubs Bad Tölz und Landshut.

Rosenheim – Zwar gingen die beiden Testspiele der Starbulls gegen Bad Tölz und Landshut am Ende relativ klar mit 1:5 verloren, aber der Rosenheimer Coach John Sicinski sah viele Dinge, die ihm gefallen haben und ein paar Sachen an denen er mit seinen Spielern noch arbeiten muss.

Nur drei Tore in den letzten drei Spielen

„Wir haben mit dem Tempo der beiden Zweitliga-Clubs sehr gut mithalten können und wir haben unsere Chancen selbst herausgespielt. Das waren keine Zufallsprodukte“, erklärte Sicinski, dem natürlich nicht gefallen hat, dass sein Team in beiden Spielen nur ein Tor erzielt hat. „Zählt man das Spiel in Peiting mit, haben wir in jedem Spiel nur einmal getroffen. Das ist eindeutig zu wenig, um ein Spiel zu gewinnen“, spricht Sicinski die schlechte Chancenverwertung an.

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Gute Grademesser gerade für die Defensivarbeit

Insgesamt waren beide Spiele gute Grademesser gerade für die Defensivarbeit. „Schade, dass wir in jedem Spiel ein Drittel unkonzentriert waren und jeweils drei Tore kassiert haben. Ansonsten war das in Ordnung“, spricht der Coach das zweite Drittel gegen Tölz und den Schlussabschnitt gegen Landshut an. Da habe nach Meinung des Trainers vielleicht die Konzentration nachgelassen, was solche Mannschaften gnadenlos ausnutzen. „Insgesamt haben wir gut dagegengehalten, auch wenn Tölz und Landshut natürlich die besseren Mannschaften waren“.

John Sicinski über Andreas Mechel (Bild) und Jonas Stettmer: „Ein starkes Torhüter-Duo.“

Auf der Suche nach einem Puzzleteil

Schade fand Sicinski, dass Kapitän Michael Baindl in beiden Spielen wegen einer Verletzung nicht zur Verfügung stand: „So konnten wir nicht mit unseren gewünschten Sturmreihen spielen. Für Curtis Leinweber und Kyle Gibbons suche ich noch das letzte Puzzleteil. Aber gerade bei diesen beiden Spielern mache ich mir keine Sorgen.“ Weder Leinweber noch Gibbons trafen in den Spielen gegen Tölz und Landshut und besaßen auch nicht die großen Chancen. Im Gegensatz zu den jungen Akteuren wie Meier, Stanik und Henriquez, die gleich mehrmals an Landshuts Keeper Hübl scheiterten. „Das ist zwar ein starker Torhüter, aber da müssen wir schon die Tore machen“, erklärte Sicinski, der seinen beiden Torhütern ein Lob aussprach. Andreas Mechel gegen Tölz und Jonas Stettmer gegen Landshut haben laut Sicinski bewiesen, „dass wir für die kommende Saison ein starkes Torhüter-Duo haben“.

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Spiel gegen Höchstadt auf der Kippe

Am kommenden Freitag soll das letzte Testspiel gegen den Oberliga-Konkurrenten Höchstadt stattfinden. Dann wieder mit Michael Baindl und erstmals mit Dennis Schütt. Allerdings steht das Spiel auf der Kippe. Bei Höchstadt soll es einen Corona-Fall geben. „Sollte das Spiel ausfallen, bin ich natürlich auf der Suche nach einem anderen Gegner. Das könnte aber schwierig werden, denn eine Woche vor dem Start sind normal alle möglichen Gegner weg“, sagt Sicinski. Sollte kein Testspiel möglich sein, „werden wir uns in einem kleinen Trainingslager zu Hause den letzten Schliff für das erste Punktspiel in Weiden holen“, erklärt Sicinski abschließend.

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