FUSSBALL-BEZIRKSLIGA

Jetzt helfen nur noch Siege

Szene aus dem Hinspiel: Djordje Degenek, dessen Einsatz noch nicht gesichert ist, im Duell mit Domagoj Habek. mb
+
Szene aus dem Hinspiel: Djordje Degenek, dessen Einsatz noch nicht gesichert ist, im Duell mit Domagoj Habek. mb

Kann der TSV Ampfing auf der Zielgeraden der Saison das Ruder noch rumreißen? Nach den schwachen Resultaten der letzten Wochen haben es die Ampfinger im Kampf um Platz zwei nicht mehr in der eigenen Hand und müssen auf Ausrutscher der Konkurrenz aus Kolbermoor und Kastl hoffen.

Die Schweppermänner gastieren am 26. Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost beim TSV Ottobrunn, der auf Rang sechs steht und befreit aufspielen kann. Anpfiff der Partie ist am morgigen Sonntag um 15 Uhr.

Zudem sitzt der Mannschaft von Trainer Günter Güttler Aufsteiger TSV Moosach im Nacken, der nach vier Siegen in Folge punktgleich ist, aber das schlechtere Torverhältnis aufweist.

„Für uns zählen nur noch Siege. Über die Vergangenheit müssen wir nicht mehr reden“, sagt Güttler, der von seiner Truppe fordert, dass sie „die Ärmel hochkrempelt“ und sich endlich mal bis zum Schlusspfiff so konzentriert. Zuletzt ließen die Ampfinger ja beim 2:2 in Au und beim 3:3 gegen Ebersberg in der Nachspielzeit wertvolle Punkte liegen. Insgesamt sind noch 15 Punkte zu vergeben, die sollten die Schweppermänner tunlichst alle einsammeln.

Spitzenreiter ESV Freilassing, der am Sonntag in Heimstetten ran muss, könnte spätestens beim Heimspiel am Donnerstag gegen den SC Baldham sein Meisterstück machen, der TSV Kastl, der heute in Moosach ran muss, hat aktuell drei Punkte Vorsprung auf die Schweppermänner, die ihrerseits am Donnerstag den SV Heimstetten II erwarten. Am vorletzten Spieltag kommt es dann im Isenstadion zum Direktvergleich mit dem SV Kolbermoor und am 21. Mai steht das finale Gastspiel in Moosach auf dem Programm. Wollen die Ampfinger noch die Saisonverlängerung erreichen, dürfen sie sich ab jetzt keine weiteren Ausrutscher mehr leisten.

„Die personelle Situation hat sich nicht verbessert, aber es muss völlig egal sein, wer spielt. Jeder muss sich zerreißen“, fordert Güttler hundertprozentigen Einsatz von seinen Kickern. Aus dem Lager der Langzeitverletzten gibt es keine Neuigkeiten, der erkrankte Waldemar Miller fehlt erneut, Benedikt Hönninger ist noch gesperrt und Djordje Degenek konnte am Donnerstag nicht trainieren. Sein Einsatz in Ottobrunn ist also fraglich.

Im Prinzip stellt sich die Mannschaft fast selbst auf, Güttler hat nur ganz wenige Stellschrauben, an denen er drehen kann. Eigentlich kann der Coach nur an den Charakter der Spieler appellieren. Ansonsten droht den ambitionierten Ampfingern eine weitere Saison in der Bezirksliga. mb

Kommentare