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Saisonstart mit persönlicher Bestmarke

Jessica von Bredow-Werndl gewinnt auf der Stute TSF Dalera BB den Grand Prix in Hagen

Siegten in Hagen: Jessica von Bredow-Werndl und ihr TSF Dalera BB.
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Siegten in Hagen: Jessica von Bredow-Werndl und ihr TSF Dalera BB.

Eine neue persönlicher Bestleistung für Jessica von Bredow-Werndl und ihre 14-jährige Trakehnerstute TSF Dalera BB: Mit 81,652 Prozent haben die beiden am vergangenen Wochenende im Vier-Sterne-Grand-Prix der Horses & Dreams in Hagen am Teutoburger Wald.

Von Sabine Neumann

Hagen– Das Paar aus Aubenhausen hat für seine championatswürdige Vorstellung zahlreiche Neunen und insgesamt achtmal die Zehn gesammelt. Die Höchstnote erhielten die beiden für Piaffen, Übergänge zwischen Piaffe und Passage sowie für die Grußaufstellung am Schluss.

Die zweitplatzierte Britin Charlotte Dujardin schloss mit ihrer zwölfjährigen Stute Mount St. John Freestyle bis auf viereinhalb Punkte auf. Benjamin Werndl und Daily Mirror behaupteten sich mit 76,652 Prozent hinter Isabell Werth mit DSP Quantaz an vierter Stelle.

Vorolympisches Kräftemessen zwischen von Bredow-Werndl und Dujardin

Im Grand Prix Special, der erstmals zu individueller Musik geritten wurde, kam es erneut zu einem vorolympischen Kräftemessen zwischen von Bredow-Werndl und Dujardin. Die Britin gewann mit ihrem legendären Championatspferd Valegro sämtliche Titel in der Dressur und hält seitdem die Prozentrekorde in den drei schwersten Prüfungen.

Mit Mount St. Johns Freestyle ritt Dujardin bei den Europameisterschaften 2019 im britischen Team. Von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB gewannen damals in Rotterdam Team-Gold und Einzel-Bronze in der Kür.

Lesen Sie auch: Jessica von Bredow-Werndl: Zur Olympiavorbereitung von Aubenhausen nach Doha

Dujardin siegt am zweiten Prüfungstag knapp vor von Bredow-Werndl

In Hagen zeigte sich das Paar aus Aubenhausen auch am zweiten Prüfungstag in Topform und konnte mit 82,553 Prozent abermals eine neue persönliche Bestmarke setzen. Allerdings unterlief der 35-Jährigen bei den Galoppwechseln von Sprung zu Sprung ein teurer Zählfehler.

Der Sieg im Special ging knapp an das fehlerfreie britische Paar, das es auf 82,972 Prozent brachte. Benjamin Werndl gelang mit dem schicken Rappen Daily Mirror ebenfalls eine sehr gute Vorstellung, die das Paar mit 76,468 Prozent wieder auf den vierten Platz brachte.

Turnier wegen Corona ohne Publikum

Aufgrund der Corona-Beschränkungen fanden die Horses & Dreams unter strengen Hygieneauflagen und ohne Publikum statt. Viele Turniere waren in den vergangenen Monaten abgesagt worden. So lag der letzte Start von TSF Dalera BB – sie siegte in der Weltcup-Qualifikation von Salzburg - drei Monate zurück. Daily Mirror hatte nach seinem Sieg in der Weltcup-Qualifikation im polnischen Zakrzow sogar ein halbes Jahr Turnierpause.

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Werndl-Geschwister trotz fehlender Prüfungsroutine mit starkem Start

Umso erfreulicher ist es, wie gut den Werndl-Geschwistern mit ihren Pferden trotz fehlender Routine der Einstieg in die Freilandsaison gelang. Die in diesem Jahr besonders starke internationale Beteiligung unterstrich die Bedeutung des Turniers als erste Standortbestimmung vor den im August geplanten Olympischen Spielen in Tokio/Japan.

Nachdem der CHIO Aachen vom Juli in den September verschoben wurde, bleiben als olympische Sichtungen in der Dressur nur die Deutschen Meisterschaften in Balve, die vom 3. bis 6. Juni geplant sind, und das Turnier auf dem Schafhof in Kronberg (24. bis 27 Juni).

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