Start in Olympia-Saison

Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndl siegt in Salzburg und baut Weltcup-Führung aus

Ausgezeichnet: Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB haben die Weltcup-Quali in Salzburg gewonnen.
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Ausgezeichnet: Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB haben die Weltcup-Quali in Salzburg gewonnen.

Gelungener Start in die olympische Saison für Jessica von Bredow-Werndl: Die Dressurreiterin aus Aubenhausen holte sich den Sieg in der Weltcup-Qualifikation in Salzburg und baute damit auch ihre Führung im Westeuropa-Ranking des Weltcups weiter aus.

Salzburg/Aubenhausen– Besser hätte die olympische Saison für die Team-Weltmeister Jessica von Bredow-Werndl und ihre 14-jährige Trakehnerstute TSF Dalera BB nicht beginnen können. Beim ersten Turnier nach mehr als viermonatiger Turnierpause gewann das elegante Paar im Rahmen der Amadeus Horse Indoors in der Salzburg Arena souverän die vorletzte Weltcup-Qualifikation.

Das Duo aus Aubenhausen begeisterte mit einer ebenso ausdrucksvollen wie harmonischen Kür-Vorstellung und brillierte insbesondere in der Piaffe-Passage-Tour. Die dreimaligen Weltcup-Finalsieger Isabell Werth und Weihegold OLD kamen mit mehr als drei Prozent Abstand auf den zweiten Platz.

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Im Grand Prix noch auf Rang zwei

Am Vortag im Grand Prix musste sich von Bredow-Werndl wegen zwei teurer Fehler noch mit Platz zwei zufriedengeben. Doch im entscheidenden Freestyle legte sie deutlich zu, ganz nach ihrer Devise „Volle Kraft voraus“. Mit ihren siegreichen 87,960 Prozent stellte die 34-Jährige die Salzburger Kür-Bestmarke von 85,905 Prozent ein, die Isabell Werth 2019 aufgestellt hatte, und baute außerdem ihre Führung im Weltcup-Zwischenranking der Westeuropa-Liga auf 40 Punkte aus.

Benjamin Werndl knapp nicht mit dabei

Salzburg ist für die Werndl-Geschwister fast schon ein Hausturnier. 2018 hatte Benjamin Werndl im Nachbarland die Weltcup-Tour gewonnen. „Ich freue mich, nun mit meinem Bruder gleichzuziehen und auch einmal hier in Salzburg vorne stehen zu dürfen. Es durften in Salzburg vier deutsche Reiter an den Start gehen. Benjamin Werndl rangiert derzeit laut Weltrangliste an fünfter Stelle der Deutschen auf Platz zwölf und musste deshalb Helen Langenhanenberg, die an neunter Stelle rangiert, den Vortritt lassen.

Qualifikations-Finale in den Niederlanden

Die letzte der Corona bedingt nur drei Weltcup-Stationen in der Westeuropa-Liga steht Mitte März in s’Hertogenbosch/Niederlande an. Benjamin Werndl wird anstelle seiner Schwester teilnehmen. Ziel ist das Weltcup-Finale in Göteborg/Schweden vom 31. März bis 5. April. nes

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