In der Max-Aicher-Arena

Inzeller Kaderathleten gut in Form: Eisschnellläufer präsentieren sich von der besten Seite

Josephine Heimerl während des Trainings in der Max Aicher Arena. Ernst Wukits
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Josephine Heimerl während des Trainings in der Max Aicher Arena. Ernst Wukits

In guter Form haben sich die Kadersportler des DEC Inzell bei einem internationalen Eisschnelllauf-Wettkampf in der heimischen Max-Aicher-Arena präsentiert. So erreichten die Sportler des Bundes- und Landeskaders eine Reihe persönlicher Bestzeiten.

Inzell – In guter Form haben sich die Kadersportler des DEC Inzell bei einem internationalen Eisschnelllauf-Wettkampf in der heimischen Max-Aicher-Arena präsentiert. So erreichten die Sportler des Bundes- und Landeskaders eine Reihe persönlicher Bestzeiten.

Nils van der Poel läuft schwedischen Landesrekord über 10.000 Meter

Für den Paukenschlag sorgte allerdings der Schwede Nils van der Poel über die 10 000 Meter: In 12:46,90 Minuten lief er einen neuen Bahnrekord und schwedischen Landesrekord. „Das zeigt, dass unser Eis wieder sehr gute Qualität gehabt hat“, freute sich Stadionchef Hubert Kreutz. Zufrieden war auch Sprint-Bundestrainer Danny Leger, der sein Top-Team in Inzell zum Lehrgang zusammengezogen hatte. Gut in Form zeigte sich Lokalmatador Joel Dufter, er bewältigte die 500-Meter-Strecke in 35,38 Sekunden und war damit Tagesschnellster.

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„Es läuft alles gut und wir warten jetzt darauf, was der Januar bringen wird“, so Leger. Geplant sind Anfang Januar die deutschen Meisterschaften in Inzell, die als Qualifikation für die Europameisterschaften und den ersten Weltcupblock dienen. Diese Wettbewerbe sollen alle im niederländischen Heerenveen stattfinden.

„Es läuft richtig gut“

„Mal schauen, was dann tatsächlich aus diesen Plänen wird“, so Leger weiter. „Ich werde mich weiter intensiv auf den Januar vorbereiten und schauen, was letztendlich alles passiert“, gibt sich Joel Dufter vorsichtig optimistisch. Auch der verantwortliche Trainer des DEC Inzell und Mitglied der neuen Trainerkommission des Verbandes, Andreas Kraus ist zufrieden. „Es läuft richtig gut, das Training und die kleineren Wettkämpfe die wir hier bestreiten“, so Kraus. Er hofft jetzt, dass ab Januar auch internationale Rennen möglich sind.

Für die Weltcups in Heerenveen hat er gleich mehrere Eisen im Feuer. Kaja Franzen, Anna Ostlender und Josephine Heimerl haben die Chance, sich bei entsprechenden Leistungen bei der Deutschen Meisterschaft das Ticket zu sichern. So sorgte Ostlender über 500 Meter mit 39,60 Sekunden für eine neue persönliche Bestzeit und gewann vor Katja Franzen in 39,75 Sekunden. Franzen verbesserte sich im zweiten Rennen auf 39,71 Sekunden.

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Josephine Heimerl mit zwei persönlichen Bestzeiten

Josephine Heimerl belegte in 40,34 Sekunden mit neuer persönlicher Bestzeit den vierten Rang. So schnell wie noch nie war sie in 2:01,05 Minuten über 1500 Meter und erreichte damit den ersten Platz. Über 1000 Meter siegte Katja Franzen in 1:18,65 Minuten. Die 3000- Meter-Distanz sah Leia Marie Behlau in 4:18,83 Minuten als Siegerin. „Vor allem meine jungen Sportlerinnen sind sehr gut drauf, aber auch Katja Franzen zeigt gute Leistungen“, freut sich Kraus, der aktuell keine Mühe hat, seine Athleten bei Laune zu halten.

Liebäugelt mit der Weltcup-Quali: Josephine Heimerl.

Weltcup-Qualifikation ist das Ziel

Optimistisch gibt sich Josephine Heimerl nach ihren Leistungen. „Wir drei liebäugeln schon mit einer möglichen Qualifikation für den Weltcup. Mein Fokus liegt dabei auf der 1000- und 1500-Meter-Distanz“, so Heimerl. Sie hofft, dass im Januar die Wettkämpfe nach Plan laufen werden. Zuversichtlich ist auch Katja Franzen, sie lobt die Zusammenarbeit mit Andreas Kraus. „Ich bin davon überzeugt, dass wir zusammen mit meiner Leistung im internationalen Vergleich gute Ergebnisse erzielen können“, so die 30-Jährige.

Über 1000 Meter hat sie ihre Bestzeit aus dem Weltcup bereits um eine halbe Sekunde verbessern können. Luft nach oben sieht sie noch über 500 Meter. „Wir haben hier in Inzell eine Top-Trainingsgruppe. Ich bin jetzt gespannt, wie sich die Verhärtung der Regeln zu Corona auf unsere Saisonplanung auswirkt“, so Franzen.

Auch die jüngeren Kaderathleten überzeugen

Grund zur Freude gibt es bei den Verantwortlichen auch, was die Leistungen der jüngeren Kadersportler betrifft. So glänzten Dominik Mayrhofer, Maximilian Geppert, Gabriel Groß, Leo Huber, Max Patz, Ashley Völker, Maira Jasch, Isabel Kraus und Leonie Mayrhofer sowie Julia Geutner teilweise mit neuen persönlichen Bestzeiten oder herausragenden Zeiten auf ihren Strecken. Erfreulicherweise wieder fit ist nach seiner Verletzung wieder Felix Motschmann. (shu)

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