Inzell steht im Halbfinale

Der DEC Inzell ist mit einem 8:5-Sieg im Rückspiel gegen den ESV Türkheim ins Halbfinale des Eishockey-Bayernpokals eingezogen.

Die Inzeller hatten bereits das Hinspiel beim ESV mit 5:1 gewonnen. Der DEC sorgte nach einer halben Stunde für einen beruhigenden 3:0-Vorsprung durch Tore von Thomas Scheck, Thomas Plenk und Kresimir Schildhabel. Danach schlichen sich allerdings einige Nachlässigkeiten im Spiel der Mannschaft von Trainer Thomas Schwabl ein. Noch vor Ende des zweiten Drittels kamen die Gäste zu zwei Toren, trotzdem führten die Hausherren noch immer klar mit 5:2. Michael Eberlein und Rene Tödling waren erfolgreich. Im letzten Drittel war plötzlich wieder der ESV am Drücker und konnte auf 4:5 verkürzen. Genau in dieser Phase sorgte eine Mail vom Bayrischen Eissportverband für große Aufregung auf der Inzeller Bank. „Man hat uns mitgeteilt, dass ab sofort das Torverhältnis aus Hin- und Rückspiel keine Rolle mehr spielt“, so DEC-Abteilungsleiter Olaf Becker kopfschüttelnd. Konkret hätte das zu diesem Zeitpunkt bedeutet, weitere Tore von Türkheim zu einer möglichen Führung hätte unweigerlich bei einem Gästesieg ein Penaltyschießen um den Einzug ins Halbfinale bedeutet. „Ich war kurz davor, eine Auszeit zu nehmen, doch zum Glück hat da gerade Thomas Plenk zum 6:4 erhöht“, so Trainer Schwabl. Wenige Minuten später machten Rene Tödling und Michael Eberlein den Sack zum 8:4 zu. Das letzte Tor zum 5:8-Endstand war den Gästen vorbehalten. shu

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