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Inzeller ist Eisschnelllauf-Meister im Vierkampf

82-jähriger Günter Traub läuft trotz Schmerzen zum Titel

Pandemiebedingt musste die Siegerehrung im Freien stattfinden. Das schmälerte aber nicht Günter Traubs Freude über seinen Titelgewinn.
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Pandemiebedingt musste die Siegerehrung im Freien stattfinden. Das schmälerte aber nicht Günter Traubs Freude über seinen Titelgewinn.

Der Inzeller Günter Traub hat in seiner Altersklasse 80 bis 85 Jahren bei den Deutschen Eisschnelllauf-Meisterschaften in Erfurt den Titel im Vierkampf gewonnen. Dabei ließ sich der 82-Jährige auch nicht von einer Verletzung stoppen, die er sich zum Start zugezogen hatte.

Erfurt – Erfolg in Erfurt: Eisschnellläufer Günter Traub vom DEC Inzell hat in seiner Altersklasse (AK 80 bis 85) bei den Deutschen Altersklassen-Meisterschaften im Vierkampf den Titel geholt. Die Titelkämpfe wurden im Rahmen des „Masters International Erfurt Criterion“ mit internationaler Beteiligung ausgetragen. Allerdings fiel diese Beteiligung wegen der Pandemie diesmal erheblich geringer aus als in der Vergangenheit. Schließlich konnte auch die Genehmigung der Veranstaltung in Thüringen erst kurzfristig erfolgen.

Start gegen rumänischen Spitzenläufer

Unter 2G-plus-Bedingungen (mit täglicher Testpflicht) fanden letztlich die Titelkämpfe statt, bei denen der 82-Jährige aber zum Auftakt einen schweren Stand hatte. Als Gegner im 500-Meter-Wettkampf wurde dem Ehrenmitglied des DEC Inzell der 17 Jahre jüngere Mircea Vranceanu zugelost – ein ehemaliger rumänischer Spitzenläufer. Während dieser hervorragend startete, büßte Traub infolge eines Stolperers viel Zeit ein. Besonders unglücklich für Traub: Er zog sich dabei eine Verletzung im rechten Kniegelenk zu.

Erst wieder von einer Hüft-OP genesen

Dabei ist der in Schweinfurt geborene, pensionierte Diplom-Sportlehrer nach einer Hüft-Operation im Jahr 2019 erst seit Sommer 2021 wieder soweit fit, dass er in den Kurven wieder schmerzfrei übersetzen kann. Bremsen ließ sich Traub jedoch auch von seinem neuerlichen Rückschlag nicht: Er bestritt auch die weiteren Strecken über 1000, 1500 und 3000 Meter erfolgreich. „Aber ich konnte mein wirkliches Laufpotenzial wegen der Verletzung nicht mehr abrufen“, bedauerte der ehrgeizige Sportler, dass die Zeiten nicht wie von ihm erhofft ausfielen.

Sprint-WM auf der Hausbahn

Schließlich hatte er sich gut auf die Saison vorbereiten können. Rund zwei Wochen hatte er im November sogar in der Inzeller Max-Aicher-Arena trainieren können. Auf seiner Hausbahn finden am 29./30. Januar die Masters-Weltmeisterschaften der Sprinter über 500/1000 Meter statt.

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