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Internationale Siege von Maier und Stich

Michelle Maierholte beim LGT-Alpin Marathon in Liechtenstein den Gesamtsieg.

Mit zwei Siegen überzeugten die Bergläuferinnen vom PTSV Rosenheim bei den internationalen Rennen in Liechtenstein und Österreich.

Michelle Maier vom PTSV Rosenheim/Team Adidas Terrex überzeugte beim LGT-Alpin Marathon in Liechtenstein mit dem Gesamtsieg. Die Aiblingerin ging hier auf der 42,195 Kilometer-Marathon-Strecke an den Start und präsentierte sich in einer überragenden Verfassung. Bei dieser 18. Auflage dieses Berglauf-Marathons glänzte die erfahrene Athletin auf zahlreichen schweren Passagen und überwand nicht nur 36 Prozent Asphaltstraßen, sondern auch 42 Prozent Naturpfade und 22 Prozent Bergwege. Dabei musste sie auch 1870 Höhenmeter überwinden sowie 720 Höhenmeter Gefälle bergab. Die 27-Jährige begann das Rennen mit einem anspruchsvoll schnellen Tempo und setzte sich damit immer weiter von allen ihren Gegnerinnen ab. Am Ende eroberte sie – wie auch schon im Vorjahr – den überlegenen Gesamtsieg bei den Frauen. Mit klangvollen 3:28:43 Stunden erzielte sie in der Geschichte dieses Rennens nicht nur die bislang zweitschnellste Zeit, sondern klopfte auch gewaltig am Streckenrekord der Französin Aline Camboulives aus dem Jahr 2015 von 3:28:22 Stunden.

Zum Rekord fehlten heuer damit nur 21 Sekunden – bei ihrem Gesamtsieg hatte sie heuer ein riesiges Zeitpolster von 19:15 Minuten auf die Schweizerin Nadja Kessler (Towersports Team) mit 3:47:58 Stunden sowie auf die Ungarin Simona Staicu (Scott Team) mit 3:54:04 Stunden (3.). Noch oben drauf feierte Michelle Maier den Sieg in der Hauptklasse der Frauen überlegen vor der Liechtensteinerin Martina Augsburger mit 4:37:00 Stunden (2.). Wie stark die PTSV-Läuferin war, zeigt die Tatsache, dass heuer übrigens nur vier Männer schneller waren.

Mit einem Sieg überzeugte auch Barbara Stich vom PTSV Rosenheim beim Schafberglauf am österreichischen Wolfgangsee. Mit 265 Teilnehmern war Österreichs steilster Berglauf mit dem Motto „Mensch gegen Dampflok“ auch heuer wieder gut besetzt. Dabei mussten die Läufer eine Strecke von 5,8 Kilometern und 1300 Höhenmetern überwinden: Nach vier Kilometern durchgehender 24-prozentiger Steigung wurde die restliche Distanz noch etwas steiler. Barbara Stich stellte sich dieser Herausforderung, bei der eine Dampflok knapp 60 Minuten vor dem Läuferfeld losfährt und knapp 45 Minuten benötigt. „Leider habe ich wie immer den Start etwas vergeigt und war relativ weit hinten“, erzählte Barbara Stich, die ihren Lauf entlang einer ursprünglich kurzen Strecke an einem Wanderweg und dann unmittelbar auf einer Bahntrasse analysierte. „Das war schon eine harte Strecke, denn man bewegt sich bei diesem Rennen zwischen den Schienen auf Geröll, Schotter oder Betonplatten stetig steil bergauf“, betonte Stich. Am Ende feierte sie den klaren Sieg bei den Frauen W50 mit aus gezeichneten 1:03:24 Stunden.

Im Gesamtfeld der 43 gestarteten Frauen belegte sie schließlich den fünften Rang hinter Andrea Mayr vom SVS Schwechat mit 45:03 Minuten (1.). Mit ihrer Leistung schaffte sie übrigens einen neuen Streckenrekord für die Klasse W50. Walter Stich vom PTSV Rosenheim hatte einen guten Start und und konnte sich auf Anhieb in einem leistungsgerechten Läuferfeld einordnen. Mit 1:05:40 Stunden war er schließlich zufrieden und belegte den 18. Rang bei den Männern M50. Die grandiose Aussicht in 1730 Metern Höhe entschädigte alle Strapazen dieses Rennens. stl

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