Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Trainer Remo Krug nach erstem Teil des IBU-Cups

„Insgesamt etwas durchwachsen“

Sophia Schneider darf beim zweiten Teil des IBU-Cups in der Slowakei mitmischen.
+
Sophia Schneider darf beim zweiten Teil des IBU-Cups in der Slowakei mitmischen.

Osrblie – „Das war insgesamt etwas durchwachsen“: Gemischte Gefühle hat Trainer Remo Krug nach dem ersten Teil des IBU-Cups in Osrblie (Slowakei) bezüglich der Leistungen der deutschen Athleten.

Es gab mehrere vordere Platzierungen, doch in den je zwei Sprints blieben die Damen und Herren des DSV ohne Podestplatz. Das lag – speziell bei den Herren – auch daran, dass speziell die Norweger enorm stark agierten.

„Dass sie läuferisch sehr stark sind, wissen wir. Wenn sie dann auch noch so gut schießen wie diesmal, wird es für die gesamte Konkurrenz schwer“, betont Krug, der für den Perspektivkader der deutschen Männer zuständig ist.

Im zweiten Sprint belegten die Norweger fünf der ersten sechs Plätze, lediglich der Russe Wassili Tomschin (4.) konnte in ihre Phalanx eindringen. Im ersten 10-km-Wettbewerb hatte sich der Norweger Aleksander Fjeld Andersen vor dem russischen Duo Nikita Porschnew und Ilmaz Muchamedzianow sowie David Zobel (SC Partenkirchen) an die Spitze gesetzt. Erfreulich aus deutscher Sicht: Neunter wurde Justus Strelow von der SG Stahl Schmiedeberg, auch Philipp Horn als Zwölfter (SV Frankenhain) und Marco Groß vom SC Ruhpolding mit Rang 13 hielten sehr gut mit. „Marco hat sich inzwischen gut etabliert, er hat auch läuferisch Fortschritte gemacht“, lobt Krug den 26-Jährigen. Rang 18 gab’s für Danilo Riethmüller vom WSV Clausthal-Zellerfeld, den 36. Platz verbuchte Philipp Lipowitz (DAV Ulm).

Im zweiten Wettkampf setzte sich Sindre Fjellheim Jorde vor seinen Landsmännern Erlend Bjöntegaard und Johannes Dale an die Spitze. Als bester Deutscher wurde Horn Siebter. Die weiteren deutschen Platzierungen: 12. Strelow; 21. Zobel; 42. Riethmüller; 45. Groß; 72. Lipowitz.

Die norwegische Dominanz spiegelt sich auch in der Gesamtwertung wider, wo Bjöntegaard (401 Punkte) vor Aleksander Fjeld Andersen (393) und Bogetveit (388) die Gesamtführung innehat. Vierter ist Zobel (363) vor dem zuletzt im Weltcup eingesetzten Lucas Fratzscher (WSV Oberhof/333) und Anton Babikow (Russland/297). Auf Rang 24 liegt Groß (106).

Für den zweiten Teil des IBU-Cups verändert sich das Aufgebot. David Zobel ist beim Weltcup in Ruhpolding am Start, Riethmüller und Lipowitz sind nicht mehr dabei. Dafür reisten nun Simon Kaiser (WSV Oberhof), Dominic Schmuck (SC Schleching) und Niklas Homberg (SK Berchtesgaden) nach, die sich zuletzt beim Deutschlandpokal gut präsentiert hatten.

Auch das Damenteam ändert sich: Marion Wiesensarter (SV Oberteisendorf) und Hanna Kebinger (SC Partenkirchen) durften zum Weltcup nach Ruhpolding. Dafür wechselt Janina Hettich (SC Schönwald) in den IBU-Cup, aus dem Helene Hendel (WSV Oberhof) wegfällt. So bilden nun Hettich, Lisa Spark (SC Traunstein), Juliane Frühwirt (SVM Tambach-Dietharz), Maren Hammerschmidt (SK Winterberg/Stützpunkt Ruhpolding) und die zwei „Aufsteigerinnen“ Sophia Schneider (SV Oberteisendorf) und Mareike Braun (DAV Ulm) das Team für die zweite Wettkampfwoche in der Slowakei.

Beim ersten Sprint in Osrblie hatte Ragnhild Femsteinevik (Norwegen) die Konkurrenz deutlich distanziert. Sie gewann vor Gilonne Guigonnat (Frankreich) und Juni Arnekleiv (Norwegen). Beste Deutsche war Marion Wiesensarter als Siebte vor Lisa Spark. Die 21-Jährige vom SC Traunstein erreichte damit ihr bislang bestes Ergebnis im IBU-Cup. Aus deutscher Sicht folgten: 11. Hanna Kebinger; 31. Juliane Frühwirt; 42. Maren Hammerschmidt; 56. Helene Hendel.

Im zweiten Wettbewerb über 7,5 km musste sich Femsteinevik der Russin Larisa Kuklina geschlagen geben. Dritte wurde Viktoria Sliwko (Russland). Die deutschen Platzierungen: 12. Kebinger; 13. Wiesensarter; 38. Spark; 44. Hammerschmidt; 54. Frühwirt; 59. Hendel.

In der Gesamtwertung führt die Russin Anastasija Schewtschenko (352 Punkte) vor Elisabeth Högberg (Schweden/343) und Franziska Hildebrand (WSV Clausthal-Zellerfeld/Stützpunkt Ruhpolding/308). Die weiteren Platzierungen: 8. Wiesensarter 248; 14. Hammerschmidt 189; 20. Kebinger 145; 29. Frühwirt 110; 46. Spark 76.who

Kommentare