Inngauer Skijugend mit Verletzungspech

Luisa Klapprott hat sich nur wenige Tage nach dem Gewinn ihres ersten FIS-Rennens und der deutschen Jugendmeisterschaft in der Alpinen Kombination (hier bei der Siegerehrung) einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt für den Rest der Saison aus. Paul

Fügen. – Vom Pech verfolgt ist derzeit die Inngauer Skijugend alpin, die in der gerade erst begonnenen Rennsaison nun bereits drei schwer verletzte Aktive zu beklagen hat.

Als erstes hat es Jonas Witte vom SC Bad Aibling erwischt. Der letztjährige Zweite im Deutschen Schülercup hat sich bereits Anfang Dezember beim Slalomtraining auf der Resterhöhe einen Knöchelbruch zugezogen, der im Krankenhaus operativ versorgt werden musste. Wann er wieder auf Skiern stehen kann, ist derzeit noch offen. Besonders schwer hat es dann vor einer Woche Johannes Schmid vom SC Rosenheim bei einem FIS Super-G in der Axamer Lizum getroffen. Nach einem glatten Schienbeinbruch hat sich bei ihm in der Wade ein Kompartmentsyndrom gebildet, das mehrmals operativ versorgt werden musste. Schmid liegt immer noch im Innsbrucker LKH und wird seine Skisportlaufbahn beenden müssen. Die Dritte im Bunde der Inngauer Unglücksraben ist jetzt Luisa Klapprott vom WSV Samerberg, die sich nur wenige Tage nach ihrem ersten FIS-Sieg und dem Gewinn der deutschen Jugendmeisterschaft in der Alpinen Kombination (wir berichteten) bei einem FIS-Riesenslalom der Damen in Fügen einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Im gelben Trikot der derzeit Führenden im deutschen Jugendcup ins Rennen gegangen, muss die junge Riederingerin nun leider ebenfalls die Saison vorzeitig beenden. In drei Wochen wird Luisa Klapprott in München operiert und hofft auf eine gute Genesung und Fortsetzung ihrer Rennsportkarriere. sc

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