Individuelles Training und Fortbildungen

Das nationale Team des Rosenheimer Squash-Vereins:Simon Wanderl, Stefan Wanderl, Hanna Hennig (hinten von links), Trainer Rudi Rohrmüller und Benedikt Friedl (vorne von links).

Rosenheim – Die Corona-Krise bereitet auch der Nachwuchsarbeit des Rosenheimer Squash-Vereins (RSQV) Probleme.

Doch die Verantwortlichen haben Konzepte entwickelt, um einen Leistungsabfall bei den jungen Squashern zu vermeiden. Aktuell halten diese sich mit individuell erarbeiteten Trainingsplänen fit.

Dabei stehen Attribute wie Ausdauer, Fitness und Koordination im Fokus. „Man merkt schon deutlich, dass den Jugendlichen das Spielen im Court fehlt, aber bisher machen das alle prima“, sagt RSVQ-Vorstandsmitglied Wolfgang Weidinger. Die Spielerinnen und Spieler würden aber trotz aller Zuversicht natürlich darunter leiden, dass alle nationalen und internationalen Turniere abgesagt werden mussten. „Wenn man sich monatelang auf große Wettkämpfe vorbereitet und sich auch darauf freut, treffen einen die Turnier-Streichungen besonders hart“, so Weidinger weiter.

Aktuell können sich die jungen Squasherinnen und Squasher aber über gute Trainingsbedingungen freuen. Ihr Trainer Rudi Rohrmüller, der ohnehin schon die DOSB-Trainingsausbildung für Nachwuchskader absolviert hat, bildet sich in der aktuellen Phase fortwährend weiter. Der Nationalspieler kann sich außerdem auf sein Trainerteam – bestehend aus Kathrin Rohrmüller, Niklas Becher und Benedikt Friedl – verlassen, die alle die C-Lizenz besitzen. „Dass alle vier Jugendlichen aus unserem Kader das Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium besuchen und wir dort gute Ansprechpartner haben, hilft natürlich ungemein“, freut sich Weidinger, der sich um die Konkurrenzfähigkeit der Rosenheimer Squash-Jugend keine Sorgen macht. re

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