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In fünf Jahren zur Pro-Team-Lizenz

Holzkirchen – Die Nachricht des Internationalen Radsportverbandes ist früh eingegangen.

Die Mountainbike-Mannschaft der Maloja Pushbikers erhält 2021 den Status eines UCI-Elite-Teams und fährt damit weiterhin in der höchsten Liga. Mit drei Verstärkungen sollen in diesem Jahr wieder Weltcup-Podiumsplätze eingefahren werden und eine Position unter den Top-10 im Weltcup ist erklärtes Ziel. Vier der sechs Fahrer des im Allgäu beheimateten Teams haben zudem gute Chancen, sich für Olympia in Tokio zu qualifizieren.

Seit 2020 starten das MTB-Weltcup-Team und das Straßenteam der Maloja Pushbikers unter einem Dach. Das Projekt Pushbikers soll Verbindungen schaffen: Zwischen Rennrad und Mountainbike, zwischen Leistung und einem gesunden, sportorientierten Leben. „Wir wollen mit Leidenschaft und Liebe einen modernen Leistungssport betreiben, Radfahren dabei möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen und sie dafür begeistern“, so Pushbikers-Teamchef Christian Grasmann.

Während die Mountainbiker schon in der Weltelite zu Hause sind, richtet man bei den Profis im Straßenteam den Blick ebenso nach oben, wenngleich die Dichte an Teams und Athleten auf der Straße ungleich größer ist. Im letzten Jahr waren die Maloja Pushbikers Deutschlands Nummer fünf im Ranking der UCI Europe Tour. In diesem Jahr soll es ein oder zwei Plätze weiter nach vorne gehen. Ein ambitioniertes Ziel, wenn man bedenkt, dass die ersten beiden Ranglisten-Plätze mit den World-Teams Bora-hansgrohe und Team DSM fest vergeben sind. Ebenso will sich das Team in der Rangliste unter die besten 30 europäischen Teams vorkämpfen. Rupert Hödlmoser, Sportlicher Leiter Road, hat in den vergangenen Monaten einen strategischen Fünf-Jahres-Plan erstellt, an dessen Ende die Mannschaft eine Pro-Team-Lizenz bis 2026 anstrebt.

Trotz hoher Ziele wollen die Verantwortlichen ihren eingeschlagenen Weg, junge, talentierte Fahrer zu leistungsfähigen Profis aufzubauen, treu bleiben. Dazu zählen das polnische Talent Michal Galka, der in der vergangenen Saisonzuletzt für CCC Development fuhr und als Zeitfahr-Spezialisten gilt, sowie der Brite Jacques Sauvagnargues vom Trinity Racing Team. Neun der insgesamt zwölf Fahrer stammen allerdings aus Deutschland. Von den Fahrern der vergangenen Saison wurden Yannik Achterberg, Corey Davis, Mikà Heming, Tobias Hornstein, Franz Schlachter, Helmut Trettwer sowie Tim Wollenberg erneut verpflichtet. „Von ihnen sind wir überzeugt, auch wenn der ein oder andere noch aus sich herauskommen muss“, so Hödlmoser. Als erfahrener Kapitän wurde Daniel Bichlmann vom Team Bike Aid verpflichtet. Dazu kommen Paul Taebling (vorher LKT Team Brandenburg) und Laurin von Stetten, der aus dem Team des RSV Irschenberg stammt und sich beim Team Auto Eder als Bergfahrer entwickelt hat.

Drei Podestplätze bei UCI-Rennen sowie ein Wertungstrikot sind die Grundziele des Teams. Ein weiteres Ziel lautet, erstmalig eine Startberechtigung für die Deutschland-Rundfahrt zu bekommen. Zudem ist der Aufbau eines Bundesliga Nachwuchsteams bis Ende 2021 geplant. re

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