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ALS ERSTE FRAU IM ZIEL

In den Bergen wieder Leichtigkeit gewonnen – Anna Hahners erster Lauf nach über einem Jahr

Anna Hahner hat ihre Freiheit in den Chiemgauer Bergen gefunden.
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Anna Hahner hat ihre Freiheit in den Chiemgauer Bergen gefunden.

Als erste Frau kam Anna Hahner beim Kaiserkrone-Speedtrail in Tirol über die Ziellinie. In der Gesamtwertung reichte es nur für Platz neun.

Chiemsee – Nach rund eineinhalb Jahren Wettkampfabstinenz läuft Anna Hahner wieder. Die Olympionikin von 2016 im Marathonlauf lebt mittlerweile im Chiemgau. Sie war kürzlich beim Kaiserkrone-Speedtrail in Tirol am Start und kam nach 2:20:16 Stunden als erste Frau und Gesamtneunte über die Ziellinie.

„Das letzte Jahr war ziemlich zermürbend für mich mit angefangenen und nicht bis zur Startlinie beendeten Marathonvorbereitungen. Ich habe gemerkt, wie mein Geist im Frühjahr plötzlich müde war und ich im Training die Leichtigkeit verloren habe“, erlaubt Anna Hahner Einblicke in ihre Gefühlswelt während des Lockdowns. „Ich habe offen darüber mit meinem Trainer Dan Lorang gesprochen und er hat mir das geschenkt, was ich benötigt habe. Verständnis, Offenheit und Freiheit in meinem Training“, beschreibt Hahner die letzten Monate.

„Es reicht nicht, wenn nur der Körper fit ist“

„Wenn man ganz vorne mitlaufen möchte, muss man bereit sein, im Training immer wieder an seine Grenzen zu gehen. Es reicht nicht, wenn der Körper nur fit ist, der Geist muss mindestens genauso bereit sein. Und das ist er nun wieder. Ich habe es richtig genossen, mich am Berg zu pushen, meine Herzfrequenz hochzutreiben und mich mit den anderen Läufern zu challengen“, schildert sie.

20,4 km und 1400 Höhenmeter galt es in der wunderschönen Landschaft zurückzulegen. Ob man da noch den Blick für die tolle Kulisse hat? „Auf jeden Fall“, sagt die 31-Jährige. „Das, was die Zuschauer bei einem Straßenlauf sind, war für mich bei dem Traillauf die Natur. Sie pusht mich und gibt mir extra Energie.“

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Wenn man Anna und ihrer Schwester Lisa in den sozialen Netzwerken folgt, konnte man beobachten, dass Lisa Hahner weiterhin ihre Trainingseinheiten auf der Straße absolviert hat und es von Anna immer mehr Gipfelbilder aus den Chiemgauer Alpen gab. „Ich habe trainiert, ohne konkretes Ziel und immer auf mein Herz hörend – und das hat mich in die Berge gezogen“, beschreibt sie. Und erklärt: „Das Wichtigste ist, auf sein Herz zu hören und ehrlich zu sich selbst zu sein. Nur so kann man am Ende die beste Leistung zeigen.“ (re)

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