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Ambergs Keeper hielt überragend

In 76 Sekunden zu Fall gebracht: Eishockey-Bayernligist Waldkraiburg verliert in Amberg 0:3

Jan Lobodo scheiterte wie seine Teamkollegen am glänzend aufgelegten Carsten Metz, im Tor der Gastgeber.
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Jan Lobodo scheiterte wie seine Teamkollegen am glänzend aufgelegten Carsten Metz, im Tor der Gastgeber.

Chance waren für den Eishockey-Bayernligisten EHC Waldkraiburg genügend vorhanden, aber ein Mann hatte etwas gegen Tore der Löwen: Ambergs Keeper Carsten Metz.

Amberg – Der dritte Spieltag der Eishockey-Bayernliga brachte die Begegnung Löwen gegen Löwen. Im oberpfälzischen Amberg trafen die dort ansässigen „Wild Lions“ auf die Gäste der Löwen aus Waldkraiburg.

Chancen-Plus für den EHC Waldkraiburg

Der erste Durchgang gestaltete sich mit einem Chancen-Plus für den EHC Waldkraiburg.Die Mannschaft des Trainerduos Piskunov spielte ansehnliches Eishockey, doch wie so oft in dieser Saison wurden Möglichkeiten für Tore teilweise leichtfertig vergeben. Wieder im Kader an diesem Abend war Kevin Schneider, dafür spielten Kapitän Rott und auch Leon Judt nicht. Im Tor stand statt Kevin Yeingst Christoph Lode der sich an diesem Abend, trotz der Niederlage, nichts vorwerfen zu hatte.

So fing es also bereits in der zweiten Minute an, dass Fabian Kanzelsberger einen strammen Schuss aus dem Halbfeld abfeuerte oder auch Waldkraiburgs Sebastian Stanik auf Zuspiel von Neuert und Popelka die Scheibe nicht im Tor unterbrachte.

0:0 nach dem ersten Drittel

Auf der Gegenseite prüfte Kirchberger oder auch Stütz die Reaktionen von Christoph Lode, der jedoch im Tor stand wie ein Fels. So gingen nach zahlreichen Möglichkeiten des EHC Waldkraiburg, auch begünstigt durch drei Strafen des Gegners, beide Teams zur ersten Drittelpause mit 0:0 in die Kabine.

Chancen auf beiden Seiten fast im Minutentakt

Der zweite Durchgang gestaltete sich spielerisch komplett ausgeglichen. Chancen auf beiden Seiten gab es fast im Minutentakt, doch hinter die Torlinie wollte das Spielgerät nicht. Auch klare Möglichkeiten wie Alleingänge auf den Torwart wurden von den jeweiligen Goalies meisterlich entschärft. Tormann auf Amberger Seite war Carsten Metz, der an einem echten Sahnetag über sich hinauswuchs und es den Waldkraiburger Angreifern unmöglich machte zu treffen.

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Amberger Doppelpack kurz vor der Drittelpause

Gerade als man schon dachte, dass man sich mit einem weiteren 0:0 in die Kabine verabschiedet, schlugen Ambergs 76 Sekunden des Abends. Erst war es Marco Pronath, der die Scheibe nach einem Alleingang, aus dem Halbfeld trocken und unhaltbar in die rechte untere Ecke traf. Nur 76 Sekunden später nutzte Michael Kirchberger die Verwirrung vor dem Tor der Innstädter und erhöht auf den 2:0-Pausenstand.

Waldkraiburg wehrte sich, aber ohne Erfolg

Den Schock über die zwei schnellen Gegentreffer sah man den Waldkraiburger Kufencracks nicht an. Im Gegenteil es war eher der Wille zum Sieg, der sie antrieb. Dies könnte jedoch auch der Grund sein warum das dritte Drittel das strafenreichste für die Löwen war. Auch Torchancen gab es reichlich durch Vogl, Hradek, Popelka, Neuert, Stanik und viele mehr, doch jedes Mal hieß die Endstation Carsten Metz.

Das 3:0 ins leere Tor

Die Herausnahme von Christoph Lode etwa 70 Sekunden vor Ende brachte auch nicht den gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: Amberg nutzte das leere Tor und traf zum 3:0-Endstand.

Diese Niederlage kam vielleicht genau zur richtigen Zeit für die Löwen. So früh in der Saison kann man die fehlenden Punkte noch verkraften und gleichzeitig zeigt es dem jungen Team, dass man auch nach einem 10:0-Sieg nicht unschlag- oder unantastbar ist.

Die Spielstatistik

ERSC Amberg - EHC Waldkraiburg 3:0 (0:0, 2:0, 1:0). EHC Waldkraiburg Tor: Lode C. (Yeingst). Abwehr: Jeske; Kanzelsberger A.; Kanzelsberger F.; Schmidt; Loboda; Seifert. Angriff: Schneider; Neuert; Hradek; Huber; Brenninger; Ludwig; Decker; Popelka; Lode P.; Stanik; Vogl; Zimmermann.

Tore: 1:0 (37.) Pronath (Kirchberger); 2:0 (38.) Kirchberger (Pronath, Schmitt); 3:0 (60.) Mennear (Köbele);

Zuschauer: 600 –Strafzeiten: Waldkraiburg: 12, Amberg: 16 (aha)

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