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FUßBALL-TROSTRUNDENFINALE

Im Liga-Pokal gegen Schweinfurt: Wacker Burghausen muss Sahnetag erwischen

Knie-Probleme überwunden: Burghausens Innenverteidiger Kevin Hingerl.
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Knie-Probleme überwunden: Burghausens Innenverteidiger Kevin Hingerl.
  • VonMichael Buchholz
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Extrem schwere Aufgabe für den SV Wacker Burghausen am Dienstag im Trostrundenfinale des Liga-Pokals: Die Mannschaft von Trainer Leo Haas gastiert um 19 Uhr beim 1. FC Schweinfurt 05.

Burghausen – Schweinfurt, am Dienstag Gestgeber für Wacker Burghausen im Trostrundenfinale des Liga-Pokals hat zuletzt die Play-offs gegen Bayreuth und Aschaffenburg für sich entschieden, darf sich nun Regionalliga-Meister nennen und bestreitet am Samstag gegen den Nord-Vertreter TSV Havelse das erste Aufstiegsspiel zur 3. Liga.

Da muss schon viel passen

„Da muss schon relativ viel bei uns passen, dass wir die beste Mannschaft der Liga schlagen können. Da müssen wir nicht lange drumherum reden“, weiß Burghausens Trainer Leo Haas.

Das große Ziel der Schnüdel ist natürlich der Aufstieg in die 3. Liga, an dem die Kugellagerstädter schon seit einigen Jahren mit Hochdruck arbeiten. Dass die Elf von Trainer Tobi Strobl, jetzt den möglichen Einzug ins Viertelfinale des Toto-Pokals deswegen abschenkt, glaubt aber auch Haas nicht: „Wir machen uns keine Gedanken darüber, mit welcher Aufstellung Schweinfurt ins Spiel geht. Der Gegner hat über 20 Spieler von sehr hoher Qualität, da müssen wir nicht darüber nachdenken, wer eventuell geschont wird.“

„Wir werden den Mannschaftsbus nicht vors Tor stellen“

Beton anrühren will Haas aber im Willy-Sachs-Stadion vor 250 Zuschauern – Stand Montag – nicht: „Das ist nicht meine Herangehensweise. Wir werden den Mannschaftsbus nicht vors Tor stellen und wir werden auch die Bälle nicht einfach hinten wegschießen, das wird nicht unser Ansatz sein. Wir wollen schon mitspielen und unsere Qualitäten einbringen.“ Die Gäste von der Salzach haben erst zwei Pflichtspiele absolviert, während die Profis aus Schweinfurt schon sechs Mal echte Wettkampfpraxis sammeln konnten, dennoch macht Haas seiner Truppe Mut: „Wir wollen das Spiel nutzen, um uns zu verbessern, ich spiele gerne gegen gute Mannschaften und ich hoffe auch, dass meine Jungs das Spiel mit Freude angehen. Pflichtbewusst sind sie ja eh immer.“

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Das Burghauser Trainerteam um Haas kann bis auf Jerome Läubli, dessen Knöchelverletzung noch immer nicht ganz ausgeheilt ist, aus dem Vollen schöpfen: Routinier Kevin Hingerl, der gegen Aschaffenburg wegen Kniebeschwerden pausieren musste, ist wieder an Bord.

Für den Gewinner der Partie geht es im Viertelfinale des Totopokals weiter, in dem er entweder auf den VfB Eichstätt oder die SpVgg Bayreuth trifft. Für den Verlierer ist die Pokalreise zu Ende.

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