Gelungenem Waldkraiburger Auftakt beim 7:3 gegen Schongau folgt am Sonntag 2:6 in Klostersee

Der zwischenzeitliche 2:2-Ausgleich für Waldkraiburg durch Josef Straka. Am Ende siegten die Löwen 7:3 gegen Schongau.
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Der zwischenzeitliche 2:2-Ausgleich für Waldkraiburg durch Josef Straka. Am Ende siegten die Löwen 7:3 gegen Schongau.

Der Eishockey-Bayernligist EHC Waldkraiburg startet mit Sieg in die Punkterunde. Am Samstag gab es einen 7:3-Heimspielerfolg gegen EA Schongau.

Waldkraiburg – Mit einem respektablen 7:3 eröffnet der EHC Waldkraiburg seine Punkterunde in der Eishockey Bayernliga gegen die EA Schongau. Am Sonntag verlor Waldkraiburg in Klostersee mit 2:6

300 Zuschauer in der Raiffeisen-Arena

Das Spiel der Löwen gegen die Mammuts war auch gleichzeitig das Eröffnungsspiel der Eishockey-Bayernliga. Vor den Augen zahlreicher Vereinsvertreter sowie des Waldkraiburger Oberbürgermeisters Robert Pötzsch startete der EHC eher gemächlich in diese erste Partie. Knapp 13 Minuten warteten die rund 300 Zuschauer in der Raiffeisen-Arena auf das erste Tor des Spiels – das war dafür umso schöner. Nach einer Stockabwehr des Schongauer Torwarts Daniel Blankenburg schnappt sich Fabian Kanzelsberger den Puck bediente den mit dem Rücken zum Tor stehenden Christof Hradek, der die Scheibe entscheidend in das Tor zum 1:0 abfälschte. Dieses Tor war dann der Türöffner, jedoch in beide Richtungen. Nicht einmal eine Minute nach der Führung gewann Schongau ein Bully vor dem Tor von Kevin Yeingst und Matthias Müller ließ Kevin Yeingst im Tor keine Chance. Exakt vier Minuten nach dem Ausgleich waren es erneut die Mammuts, die durch Roman Tomanek trafen.

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Eine ereignisreiche letzte Spielminute

Dann folgte eine ereignisreiche letzte Spielminute. Zuerst glich Josef Straka zum zwischenzeitlichen 2:2 aus, doch dann schlug Schongau durch Jakub Muzik 17 Sekunden vor dem Ende noch einmal zu. Mit diesem 2:3 ging es dann auch in die Pause.

Das zweite Drittel war nicht sonderlich schön anzusehen. Dabei begann dieser Abschnitt vielversprechend. In der 23. Minute war es Josef Straka, der in den Wirren vor dem Kasten der Mammuts die Übersicht behielt und die Scheibe quer zu Michail Guft-Sokolov spielte, der eiskalt den 3:3-Ausgleich besorgte. Der weitere Verlauf des Drittels war dann eher unspektakulär.

Das ändert sich jedoch gegen Ende dieses Durchgangs. Die Löwen waren mit einer 5-gegen-3-Überzahl auf dem Eis, als Mathias Jeske nach dem Bullygewinn von Straka den Puck zum freistehenden Tomáš Rousek spielte. Dieser lief ein paar Schritte Richtung Tor, und erzielte den 4:3.Pausenstand.

Der dritte Durchgang gehörte dem EHC Waldkraiburg

Der dritte Durchgang gehörte wieder dem EHC Waldkraiburg. Nach Möglichkeiten von Rousek, Vogl und Trox, war es Josef Straka, der in der 48. Minute des letzten Drittels das erste Tor erzielte. Nur gute zwei Minuten später, duften Fans und Spieler erneut jubeln. Erneut war es Michail Guft-Sokolov, der nach Bullygewinn von Josef Straka im Slot die Scheibe behauptete und links am Mammut-Keeper vorbei ins Tor traf.

Diese Drei-Tor-Führung war dem EHC jedoch noch nicht genug. Den Schlusspunkt in diesem im dritten Abschnitt sehr attraktiven Spiel setzte Thomas Rott. Er hämmerte den Puck nach einem Rebound kraftvoll in die Maschen.

Alles in allem war es ein Saisonauftakt nach Maß für den Bayernligisten EHC Waldkraiburg, auch wenn an einigen Stellschrauben, gerade in der Verteidigung, noch etwas gedreht werden muss.

In Klostersee schon 0:5 zurückgelegen

Nach nicht einmal 24 Stunden Regeneration nach dem 7:3-Sieg zum Saisonauftakt gegen die EA Schongau unterlagen die Waldkraiburger am Sonntagabend mit 2:6. Klostersee führte nach dem ersten Drittel mit 2:0, wobei Waldkraiburg durch Tim Ludwig nur den Pfosten traf. Fazit des Durchgangs: Die Löwen stärker, Klostersee kaltschnäuziger.

Im zweiten Durchgang machte sich dann die Müdigkeit bei den Löwen bemerkbar. Klostersee zog auf 5:0 davon, ehe Leon Decker auf 1:5 verkürzte. Klostersee erhöhte aber postwendend auf 6:1. So ging es dann auch in die zweite Pause. Michail Guft-Sokolov traf noch zum 2:6. aha

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