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„Ich musste schon im Spiel nur noch grinsen“

Georg Reiter erzielte für Neumarkt-St. Veit sechs Tore im Kreisklassen-Spiel gegen Mühldorf.
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Georg Reiter erzielte für Neumarkt-St. Veit sechs Tore im Kreisklassen-Spiel gegen Mühldorf.

Neumarkt-St. Veit – Nach drei Niederlagen am Stück zum Auftakt in der Fußball-Kreisklasse hat der TSV Neumarkt-St.Veit mit dem 7:1 gegen den FC Mühldorf den ersten Saisonsieg eingefahren.

Ein Neumarkter erwischte dabei einen Sahnetag: TSV-Stürmer Georg Reiter erzielte sechs Tore hintereinander und wurde so zum Mann des Tages. Damit hat der Angreifer jetzt schon neun Tore in nur vier Spielen erzielt.

Ist Ihnen so etwas schon einmal gelungen?

Das war einfach der Wahnsinn, so etwas gelingt einem wirklich nicht alle Tage. Ich habe in einem Punktspiel noch nie so viele Tore erzielt. Das war wirklich ein ganz besonderes Erlebnis für mich, welches sich mit großer Wahrscheinlichkeit in meiner Laufbahn nicht mehr wiederholen wird.

Wie hat sich das auf dem Platz angefühlt?

Ich muss zugeben, dass ich schon während des Spiels nur noch grinsen musste. Gefühlt konnte ich an diesem Tag machen, was ich will. Jeder Schuss war drin, egal ob mit rechts oder mit links. Es war einfach brutal und alles lief wie am Schnürchen.

Gibt es einen Treffer, der für Sie besonders war?

Ja, ganz klar das 3:1. Das war wirklich ein Highlight. Der Mühldorfer Keeper verlor etwa 30 Meter vor dem eigenen Tor den Ball, ich bekam die Kugel zugespielt und habe aus knapp 40 Metern einfach mal abgezogen. Der Ball flog perfekt ins leere Tor. Spätestens da wusste ich, dass es ein besonderer Tag werden würde.

Zunächst mussten Sie aber in Rückstand geraten. War das der Hallo-Wach-Effekt?

Ja anscheinend haben wir das in diesem Spiel gebraucht. Wir haben eigentlich von Anfang an Druck gemacht, nachdem die Urlauber wieder da waren und wir wieder fast in Top-Besetzung auflaufen konnten. Und dann geht Mühldorf nach einer Ecke per Kopf in Führung. Aber am Ende haben wir uns zusammengerissen und das Spiel noch deutlich zu unseren Gunsten gedreht.

Was passierte nach dem Spiel? Mussten Sie das ein oder andere Getränk ausgeben?

Zum Glück hat ein Mitglied unseres Vereins anlässlich seines 70. Geburtstags ausgerechnet an diesem Tag 100 Liter Freibier spendiert, von daher kam ich sehr glimpflich davon (lacht). Aber natürlich habe ich die ein oder andere Goaßnmaß ausgegeben.

Sie haben in den bisherigen vier Spielen schon neun Tore erzielt. Wie lautet Ihr Tor-Geheimnis?

Puh, das kann ich so nicht beantworten. Wichtig ist einfach, dass man ein gewisses Selbstvertrauen hat und auch mal aus Positionen abschließt, wo keiner damit rechnet. Zudem ist es noch wichtig, dass man vor dem Tor nicht zu viel nachdenkt.

Sie sind mit drei Niederlagen in die Saison gestartet. Was ist jetzt noch drin?

Zunächst geht es jetzt darum, dass wir da unten rauskommen und ins Mittelfeld vorrücken. Aber wir wollen noch oben angreifen und jetzt einen Lauf starten. Wir müssen an die Leistung anknüpfen und dann schauen wir, was am Ende rauskommt.Interview: Markus Altmann

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