DER TSV WASSERBURG IST ZUM ZEHNTEN MAL DEUTSCHER MEISTER IM DAMEN-BASKETBALL

„Ich könnte nicht glücklicher sein“

Applaus für die Fans:Svenja Brunckhorst.
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Applaus für die Fans:Svenja Brunckhorst.

Mit einem souveränen 81:49-Sieg verwandelten die Wasserburger Basketball-Damen den ersten Matchball der diesjährigen Finalserie und sind deutscher Meister 2016! Die große Meisterfeier für alle Fans findet am kommenden Dienstag um 18 Uhr vor dem Rathaus statt.

Der Partie folgte die stimmungsvolle Siegerehrung, an deren Ende Kapitän Svenja Brunckhorst stellvertretend für den TSV Wasserburg den Meisterschild der DBBL zum vierten Mal in Folge und zum zehnten Mal insgesamt entgegennahm.

Am Tag nach dem Triumph gratulierte auch Ministerpräsident Horst Seehofer den Wasserburger Damen zum neuerlichen Erfolg: „Seit 2004 zehnmal die deutsche Meisterschaft gewonnen und das zum vierten Mal in Folge, in den vergangenen beiden Spielzeiten sowohl in der Hauptrunde als auch in den Play-offs kein einziges Spiel verloren – die Basketballerinnen des TSV Wasserburg haben die deutsche Meisterschaft 2016 in einer weiß-blauen Siegesserie der Extraklasse geholt. Herzlichen Glückwunsch der Mannschaft und dem gesamten Team zu dieser großen sportlichen Leistung und für die Zukunft weiterhin viel Glück und Erfolg“, hieß es aus der Staatskanzlei. Die Stimmen direkt aus der Halle:

Michael Kölbl, Erster Bürgermeister der Stadt Wasserburg:„Das war ein fantastisches Spiel und die ganze Saison war so überzeugend. Ich bin als Bürgermeister einfach begeistert von diesem Team und das Team ist das beste Aushängeschild, das Wasserburg hat. Ich möchte herzlich einladen zur Meisterfeier: Am kommenden Dienstag ab 18 Uhr vorm Rathaus – es sollen bitte alle kommen, Farbe Rot ist angezeigt und wir feiern so richtig.“

Head-Coach Georg Eichler: „Natürlich bin ich sehr, sehr stolz, deutscher Meister zu sein. Aber noch stolzer bin ich natürlich, auf welche Art wir das gemacht haben, nämlich mit Defense. Jeder weiß, ich bin ein großer Defense-Fanatiker. Und jetzt in Saarlouis nur 58 Punkte zuzulassen und heute zu Hause nur 49, das macht mich sehr, sehr stolz. Einfach auch, wie wir das ganze Jahr daran gearbeitet haben. Die Mädels konnten es teilweise schon nicht mehr hören: Defense hier, Defense da – aber es hat sich ausgezahlt! Und ich könnte nicht glücklicher sein.“

Gaby Brei, Abteilungsleiterin:„Also, nach den ersten beiden Spielen war ich mir nicht so sicher, ob das so glatt geht und die Mädels den Gegner nicht wieder unterschätzen. Aber irgendwie hab’ ich doch immer das Gefühl gehabt, dass wir das Spiel heimfahren, denn jede wusste, um was es geht und keine wollte für noch ein Spiel nach Saarlouis fahren. Außerdem sind wir doch das stärkere Team. Und alle haben an einem Strang gezogen, gut gespielt und gut verteidigt. Das war eine ganz tolle Leistung!“

Auch die Vorstandsmitglieder des Hauptsponsors Molkerei Meggle waren sehr angetan: „Toller Job, fantastisch. Ich bin sehr begeistert“, meinte Vorstandsvorsitzender Sil van der Ploeg. „Mir hat es sehr gut gefallen. Das war ein spannendes Spiel“, sagte Vorstand Finanzen Christian Sedlatschek.

Achim Barbknecht, Geschäftsführer der DBBL: „Erstmal Glückwunsch an Wasserburg zur Meisterschaft, zur insgesamt zehnten, zum vierten Mal in Folge. 3:0 sieht nach einer klaren Sache aus und heute war’s auch eine klare Sache. Die ersten zwei Spiele aber waren eng. So kann man sich eine Finalserie wünschen.“

Armin Andres, Vizepräsident des Deutschen Basketball-Bundes:„Wir haben in der ersten Halbzeit ein spannendes Spiel gesehen, aber dann hat Wasserburg seine Qualitäten ausgespielt und verdient gewonnen.“

Mannschaftsarzt Dr. Oliver Braunsperger und Physio Hansi Friedlwaren bei allen Meistertiteln dabei: „Was soll man da sagen zu diesem überragenden Erfolg? Das war eine Wahnsinnsserie mit drei Siegen.“

Aufbauspielerin Shey Peddy:„Wir haben eine großartige Team-Defense gespielt. Die ganze Saison haben wir sehr gut gespielt und sind zusammengewachsen. Ich bin sehr glücklich!“

Soana Lucet, französische Flügelspielern:„Je suis tres heureuse – ich bin so glücklich. Es war ein spitzenmäßiges Jahr, das ich nie vergessen werde. Danke an alle. Danke auch an das Management.“

Kapitän Svenni Brunckhorst:„Ja, sehr geil! Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, wie wir gespielt haben, wie wir den Sack zugemacht haben. Das war einfach unglaublich.“ soa

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