Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


ÜBERSEEER ZUR PAUSE GEZWUNGEN

„Ich hatte Glück im Unglück“ – Profi-Triathlet Julian Erhardt stürzt vom Rad

Ans Laufen ist aktuell noch nicht zu denken: Der Überseer Profi-Triathlet erholt sich gerade von den Folgen eines bösen Radsturzes.
+
Ans Laufen ist aktuell noch nicht zu denken: Der Überseer Profi-Triathlet erholt sich gerade von den Folgen eines bösen Radsturzes.

„Glück im Unglück“, wie er es selbst beschreibt, hatte der Überseer Triathlet Julian Erhardt bei seinem Radunfall. Die Challenge-WM ist bereits abgesagt.

Es ist für eine starke zweite Saisonhälfte alles angerichtet gewesen: Doch ein Radunfall hat Julian Erhardt nun vorerst einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Dabei hatte ich noch Glück im Unglück. Das hätte auch anders ausgehen können“, berichtet der Überseer Profi-Triathlet im Gespräch mit unserer Sportredaktion. Er stürzte bei einer Trainingsausfahrt mit dem Rad übel. Zwischen Inzell und Siegsdorf sah er beim Wechsel von der Straße auf den Radweg erst im letzten Moment eine Bordsteinkante – doch da war es schon zu spät: Erhardt flog im hohen Bogen über sein Rad und landete mit dem Rücken an einer Laterne, die in einer Mulde stand.

Dreifacher Rippenbruch

Mit Handzeichen konnte er einen anderen Radfahrer auf seine missliche Lage aufmerksam machen und der rief sofort den Notarzt. Erhardt kam ins Traunsteiner Krankenhaus und musste dort auch einige Tage bleiben – die Diagnose: dreifacher Rippenbruch und Flüssigkeit in der Lunge. „Aktuell geht es mir den Umständen entsprechend gut“, sagt Erhardt. Bei der ersten Kontrolluntersuchung gab’s auch weiter positive Nachrichten für den Sportler: Die Flüssigkeit in der Lunge bildet sich zurück.

„Aber die Schmerzen sind noch zu groß“

Der Überseer dürfte auch schon wieder trainieren. „Aber die Schmerzen sind noch zu groß“, sagt er. „Ich spüre jede kleine Erschütterung.“ Deshalb will er jetzt „erst einmal ganz gesund werden und dann wieder gut trainieren“, ehe er wieder an der Startlinie stehen möchte. Die Challenge-WM über die Mitteldistanz in Samorin (Slowakei) am 29. August hat er deshalb bereits abgehakt. „Irgendwie würde es wahrscheinlich schon gehen, aber das wäre nicht klug“, sagt er.

Auch das Mitteldistanz-Rennen im französischen Gerardmer im September kommt noch zu früh. Im Oktober will Julian Erhardt dann nach Möglichkeit aber wieder angreifen. Die Challenge Budva in Montenegro am 10. Oktober hat er dabei im Visier. „Das ist ein cooles Fernziel.“ (sb)

Kommentare