„Ich mag besonders den mittleren Abschnitt“

In Thailandgab es für Motorradrennfahrer Markus Reiterberger eine Geburtstagstorte. An diesem Wochenende will er in Spanien auf der Strecke „absahnen“. Althea
+
In Thailandgab es für Motorradrennfahrer Markus Reiterberger eine Geburtstagstorte. An diesem Wochenende will er in Spanien auf der Strecke „absahnen“. Althea

Große Vorfreude herrscht bei Motorradrennfahrer Markus Reiterberger (Obing) und seinem Teamkollegen Jordi Torres (Spanien) vom Team Althea BMW vor der dritten Station der Superbike-Weltmeisterschaft in Aragón (Spanien): Zum einen, weil es für den jungen Obinger bisher sehr gut lief, zum anderen, weil Torres ein Heimrennen bevorsteht. Denn der Kurs in Aragón, circa 280 Kilometer von Barcelona entfernt, ist die Heimstrecke von Torres – er stammt aus der Nähe von Barcelona.

Und im Vorjahr wurde er in Aragón Vierter und Fünfter.

Doch auch für Reiterberger ist der Kurs nicht neu. „Ich bin hier 2011 und 2012 schon in der FIM-Superstock-Serie gefahren – und das war auch auf einer BMW“, zeigt der 22-Jährige große Zuversicht. „Ich kenne die Strecke gut und mag es gern, dort zu fahren, besonders den mittleren Abschnitt.“

Nach seinen guten Vorstellungen bei den WM-Läufen in Thailand, als er Fünfter und Siebter geworden war, zeigt sich Reiterberger sehr optimistisch. „In der ersten Rennhälfte müssen wir uns noch verbessern, aber ab etwa der Rennmitte haben wir die Zeiten der Spitze mitgehen können“, freut er sich.

Freuen durfte er sich auch in Thailand über einen besonderen Willkommensgruß: Wie bei jedem WM-Lauf wurden auch hier einzelne Fahrer ausgewählt, um an traditionellen Orten des Landes vertreten zu sein. „Das war richtig beeindruckend“, schwärmt Reiterberger. Und „irgendwie haben die mitbekommen, dass ich kurz zuvor Geburtstag hatte“ – weshalb ihm dann auch noch eine Geburtstagstorte überreicht worden war.

Auch auf der Strecke wurde Reiterberger reich beschert – aber das musste er sich hart erarbeiten. Das galt besonders für den zweiten Lauf. Im zweiten Rennen war er kurz vor Schluss Achter hinter Jordi Torres – und überholte diesen in der allerletzten Kurve. Mit minimalem Vorsprung vor dem Spanier fuhr er als Siebter über die Ziellinie – und verbuchte weitere wertvolle WM-Punkte. Daran will er nun in Spanien anknüpfen. Auf dem knapp über fünf Kilometer langen Kurs mit zehn Links- und sieben Rechtskurven wollen Reiterberger und Torres möglichst schnell ihren Rhythmus finden.

Die Fans von Markus Reiterberger freuen sich aber schon auf die übernächste WM-Veranstaltung. Denn auf den WM-Lauf in Assen (Niederlande) folgt am Wochenende 29. April bis 1. Mai derjenige in Imola (Italien). Hierzu organisiert der Fanclub Markus Reiterberger eine Busfahrt. Abfahrt ist am Freitag, 29. April, um 23 Uhr in Obing, Rückfahrt ist am Sonntag, 1. Mai, mit voraussichtlicher Ankunft in Obing um 22 Uhr. Verbindliche Anmeldungen sind noch bis Sonntag telefonisch bei Matthias Hainz unter 01 76/ 64 37 04 53 möglich. who

Kommentare