Tischtennis-Bundesliga

Hoffen auf den ersten Heimsieg: Kolbermoor gegen Langstadt wieder mit Kristin Lang

In der vergangenen Saison setzte sich Anastasia Bondareva (rechts) klar gegen Ayunu Tsutsui durch.
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In der vergangenen Saison setzte sich Anastasia Bondareva (rechts) klar gegen Ayunu Tsutsui durch.

Die Tischtennis-Bundesliga-Damen des SV DJK Kolbermoor absolvieren am Sonntag, 6. Dezember ab 14 Uhr ihr drittes Heimspiel in Folge. Zu Gast ist der TSV Langstadt, gegen den man den ersten vollen Erfolg in eigener Halle einfahren möchte.

Kolbermoor – Die Tischtennis-Bundesliga-Damen des SV DJK Kolbermoor absolvieren am Sonntag ab 14 Uhr ihr drittes Heimspiel in Folge. Zu Gast ist der TSV Langstadt, gegen den man den ersten vollen Erfolg in eigener Halle einfahren möchte.

„Bei uns hat bisher das berühmte Quäntchen Glück gefehlt.“

2:6 gegen den ESV Weil und 4:4 gegen den TSV Schwabhausen – das sind die Ergebnisse, die die „Zweitvertretung“ – Kolbermoor musste ja zuletzt auf Kristin Lang, auf Fu Yu und die Amerikanerin Lily Zhang verzichten – mit Yuan Wan, Svetlana Ganina, Anastasia Bondareva und Laura Tiefenbrunner bislang eingefahren hat. Der stellvertretende Abteilungsleiter Günther Lodes bringt es auf den Punkt: „Bei uns hat bisher das berühmte Quäntchen Glück gefehlt.“ Das soll nun am Sonntag zurückkehren. Da im Spitzenspiel der verlustpunktfreie Tabellenführer SV Böblingen den Verfolger TSV Schwabhausen empfängt, könnte ein Sieg sogar den zweiten Platz einbringen.

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Kolbermoors Coach Michael Fuchs verkündete zudem: „Wir spielen zu fünft, denn Kristin Lang wird nach ihrer Verletzungspause mit von der Partie sein“. Allerdings warnte er vor zu großem Optimismus, hat die 35-Jährige noch Trainingsrückstand.

Trotz der letzten Ergebnisse ist Kolbermoor der Favorit

Langstadt Coach meint: „Von den letzten Kolbermoorer Ergebnissen darf man sich nicht blenden lassen. Sie konnten aus verschiedenen Gründen nicht in Bestbesetzung antreten und haben deshalb etwas unerwartet Punkte liegen lassen. Gegen uns sind sie Favorit.“ Der sportliche Leiter Manfred Kämmerer ergänzt: „Wir hatten in Kolbermoor bislang nie eine Chance. Wir versuchen, Kolbermoor Paroli zu bieten.“

Ein schwieriges Spiel erwartet auch Michael Fuchs. In der letzten Saison schlug man das Hessen-Quartett mit 6:0, doch da stand eine topfitte Kristin Lang an der Platte, zudem hatte man Lily Zhang und Yaping Ding zur Verfügung. Und bei den Gästen fehlte Petrissa Solja, Nummer 19 der aktuellen Weltrangliste. Wie stark die 26-Jährige ist, stellte sie erst kürzlich in der Begegnung gegen den ttc berlin eastside unter Beweis, als sie die deutsche Meisterin Nina Mittelham schlug. Ihre Partie gegen Kristin Lang könnte zu Beginn des zweiten Einzeldurchgangs zu einer Art Schlüsselspiel werden.

Wenn es nach Michael Fuchs, dann ist die Rechnung ganz einfach. „Wir müssen schauen, dass wir im vorderen Paarkreuz zwei und im hinteren Paarkreuz vier Punkte machen“, erklärt er. (eg)

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