Hörster ist wieder mit am Start

Grippeerkrankung überstanden: Bastian Hörster tritt am Wochenende wieder auf das Spielfeld. stl
+
Grippeerkrankung überstanden: Bastian Hörster tritt am Wochenende wieder auf das Spielfeld. stl

Trainer Martin Peiske ist gefordert. Sein ganzes taktisches und strategisches Geschick ist gefragt im Hinblick auf den Spieltag am kommenden Sonntagnachmittag, wenn die Volleyballer des TSV Mühldorf auswärts beim SV/DJK Taufkirchen ran müssen.

Denn auch diesmal ist der Mühldorfer Trainer damit konfrontiert, dass er mit Alternativlösungen antreten muss. Denn Mittelblocker Markus Frey fällt immer noch verletzungsbedingt aus und der angekündigte Ergänzungsspieler – Max Kaduk vom MTV München – wird an diesem Wochenende noch nicht eingreifen. „Der Spielpass ist da, der Spieler noch nicht. Ab nächster Woche ist er mit am Start“, so Peiske, der deswegen mit der bestehendem Spielermaterial die Lücken zu füllen hat. Neben Nico Philipeit wird Fabian Bartsch die vakante Mittelblockerposition besetzen. Bartsch, den Peiske zukünftig auf der Position des Diagonalspielers sieht, wird auf der Diagonalposition von Leon Wapler vertreten. Als Außenangreifer sind Tom Brandstetter und Daniel Müller gesetzt – Alternativen gibt es im kleinen Kader keine. „Klar könnte man darüber nachdenken, Hauke Ferch von der Liberoposition abzuziehen, um eine Alternative über außen zu haben“, denkt Peiske nach. Doch das sei aktuell nicht zweckmäßig. Zum einen sei Hauke Ferch auf dieser Position nicht trainiert. Des Weiteren spricht er auch von Knieproblemen bei seinem Libero – man will keine Verletzung provozieren. Um in brenzligen Situationen Handlungsspielraum zu haben, greift Peiske auch an diesem Spieltag auf Fabian Niederreiter zurück. Niederreiter soll als Ergänzungsspieler den Rückraum in Annahme und Abwehr entlasten, wenn es Peiske für nötig erachtet, unter der Partie längere Gespräche am Seitenaus mit Leistungsträgern zu führen. Apropos Leistungsträger: Wieder mit dabei wird Bastian Hörster sein, nachdem er in der Vorwoche gegen MTV München wegen einer Grippe pausieren musste. Er sei wieder soweit fit, dass er über ein bis zwei Sätze eingesetzt werden könne, signalisiert Peiske, der als Zuspieleralternative auch noch Lars Rommel im Team hat. „Er wird immer besser und auch sicherer“, bescheinigt ihm der Trainer ebenso eine aufsteigende Tendenz.

Aufsteigende Tendenzen erwartet sich Peiske nun insgesamt auch für das Spiel der Mühldorfer, die zuletzt beim 1:3 gegen MTV München die Chance verspielt haben, im Kampf um Platz zwei noch ein Wörtchen mitzureden. Jetzt gilt es zumindest gegen die Teams hinter Mühldorf die entsprechenden Punkte einzufahren. Taufkirchen ist ein Team aus dem Tabellenmittelfeld, sechs Siegen stehen sieben Niederlagen gegenüber, was aktuell Platz fünf bedeutet, mit vier Punkten Rückstand sind sie nicht allzu weit vom Dritten aus Mühldorf entfernt. Beim ersten Aufeinandertreffen der Mühldorfer gegen die großgewachsenen Jungs aus dem Münchner Vorort, sicherten sich die Mühldorfer ein knappes 3:2. Diesmal aber will man keine Punkte liegen lassen. „Ein Dreier muss her“, fordert Peiske und begründet dies damit: „Wir sind Dritter, wir sind Favorit, wir wollen mit erhobener Brust und erhobenem Kopf das Feld verlassen.“ Vor allem im Hinblick auf die Spiele, die da noch kommen: Denn dann ist erst einmal eine dreiwöchige Pause angesagt, zunächst Zeit für die Regeneration, um dann sogar an einem Trainingswochenende die volle Schlagkraft zu entfalten, wenn es in die Vorbereitung auf den Spitzenspieltag am 20. Februar geht. Dann kommt der Tabellenführer aus Haching nach Mühldorf. Und da will sich der TSV in bester Verfassung vor dem heimischen Publikum präsentieren. je

Volleyball Regionalliga Südost

Kommentare