Hockeydamen auf Aufstiegskurs

Rosenheim – Für die Hockeydamen des SB Rosenheim stand ein verfrühtes Aufstiegsspiel beim TV 48 Schwabach an, das die Rosenheimerinnen mit 4:2 gewannen.

Da der aktuelle Tabellenerste TSV Mannheim II nicht aufstiegsberechtigt ist, entscheidet sich die Aufstiegsfrage zwischen den Rosenheimerinnen als momentan Zweitplatziertem und dem TV 48 Schwabach als Dritten. Die erste Halbzeit der Partie spielte Rosenheim konzentriert und druckvoll und Valentina Labonte gelangen gleich zwei Treffer. In der Defensive arbeitete man zwar sehr engagiert, Schwabacher Chancen entschärfte Torhüterin Sandra Coutadin. Nach der Halbzeitpause gewann Schwabach einige Spielanteile und man musste bereits nach kurzer Zeit das 2:1 hinnehmen. Lisa Wachenfeld erhöhte mit einem Siebenmeter auf 3:1. Kurz darauf war es erneut Valentina Labonte, die nach Vorlage von Theresa Ober traf. In der packenden Schlussphase, in der die SBR-Damen mit vollem Einsatz die Führung verteidigten, gelang dem TV 48 Schwabach noch ein Anschlusstreffer, bevor die Schlusssirene den 4:2-Sieg besiegelte. Damit haben die Rosenheimerinnen den Aufstieg in eigener Hand und wollen am kommenden Wochenende bei den HTC Stuttgarter Kickers die nächsten drei Punkte.

Die Herren des SBR verloren bei der Bundesligareserve der HG Nürnberg mit 2:8. In der ersten Halbzeit konnte man sich gegen den Tabellenzweiten anfangs noch sehr gut behaupten und ging durch Jakob Holthoff 1:0 in Führung. Diese Dominanz gab Rosenheim allerdings zu schnell aus der Hand, da man zunächst einen Treffer aus dem laufenden Spiel und anschließend zwei Treffer durch Strafecken hinnehmen musste. Noch vor dem Halbzeitpfiff gelang im Gegenzug Mike Christoph ein Eckentreffer, sodass man mit einem 2:3-Rückstand in die Kabine ging. In der zweiten Halbzeit gelang es Rosenheim weder in einer tief stehenden Raumdeckung, noch in der Manndeckung die Chancen des Gegners zu verhindern. So musste der SBR fünf Treffer hinnehmen und konnte eigene Möglichkeiten gegen die defensiv stehenden Nürnberger nicht verwandeln, da die Konsequenz fehlte. Damit stehen die SBR-Herren auf dem soliden dritten Tabellenplatz und treffen am kommenden Sonntag, 11 Uhr, in der Wolfgang-Pohle-Halle auf den ESV München.

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