Vor dem Start der Eishockey-Oberliga

Hiobsbotschaft für die Starbulls: Kapitän Michael Baindl fällt für sechs Wochen aus

Bitter für den Kapitän: Michael Baindl fällt wegen einer Oberkörperverletzung für sechs Wochen aus
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Bitter für den Kapitän: Michael Baindl fällt wegen einer Oberkörperverletzung für sechs Wochen aus
  • Hans-Jürgen Ziegler
    vonHans-Jürgen Ziegler
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Die Vorfreude auf den Saisonstart der Eishockey-Oberliga war bei den Starbulls riesengroß, hat aber jetzt einen gehörigen Dämpfer bekommen. Vor den Auftakt am Freitag, 20 Uhr, in Weiden steht fest: Kapitän Michael Baindl fällt länger aus.

Rosenheim ‒ Die Vorbereitung des Eishockey-Oberligisten Starbulls Rosenheim ist aus Sicht von Trainer John Sicinski sehr gut gelaufen, alles war angerichtet für den Saisonstart am Freitag, 20 Uhr, in Weiden und am Sonntag, 17 Uhr, mit dem Heimspiel gegen Höchstadt.

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Baindl fehlte schon gegen Bad Tölz und Landshut

Unter der Woche dann aber die Hiobsbotschaft: Kapitän Michael Baindl fällt wegen einer Oberkörperverletzung für voraussichtlich sechs Wochen aus. Vor dem letzten Testspiel gegen Höchstadt (7:3) bei dem Baindl wieder dabei war, musste der Mittelstürmer bereits gegen die Zweitligisten Bad Tölz und Landshut passen. Jetzt fällt er noch länger aus.

Trainer Sicinski muss die Sturmreihen umbauen

„Sehr bitter für uns, weil uns nicht nur ein wichtiger Spieler fehlt, sondern weil wir auch unsere Sturmreihen wieder umbauen müssen“, erklärte John Sicinski gegenüber den OVB-Heimatzeitungen. Für Baindl rückt Dominik Daxlberger in die Reihe zu Alexander Höller und Enrico Henriquez. Der zweite Sturm mit den beiden Kontingentspielern Curtis Leinweber und Kyle Gibbons sowie mit Kevin Slezak bleibt unverändert. Die dritte Formation bilden Tobias Meier, Simon Heidenreich und Sebastian Stanik, im vierten Sturm spielen Kilian Steinmann, Philipp Lode und Florian Maierhofer.

Weiden: Extreme Erfahrungen mit dem Corona-Virus

Für die Starbulls und die anderen 12 Oberliga-Teams beginnt die Saison am Freitagabend – ohne die Unterstützung ihrer Fans. Für Rosenheim auswärts gegen ein Team, das in der Saisonvorbereitung extreme Erfahrungen mit dem Corona-Virus gemacht hat. 15 bestätigte Infektionen im Kader der Oberliga-Mannschaft machten den Trainings- und Testspielbetrieb lange Zeit unmöglich. So konnte das Team von Trainer Ken Latta nur zwei Vorbereitungsspiele besteiten und blieb dabei ohne Gegentreffer (9:0 beim Nord-Oberligisten Erfurt und 4:0 bei den Black Hawks Passau).

John Sicinski: „Wir fahren nach Weiden und wollen drei Punkte“

„Wir fahren nach Weiden und wollen drei Punkte mitnehmen. Wir wissen allerdings, dass das nicht einfach wird,“ erklärte Trainer John Sicinski, der von seinem Team höchste Konzentration fordert. Leichtsinnige Fehler wie beim letzten Test gegen Höchstadt, am Sonntag, 17 Uhr zu Gast in Rosenheim dürfe man sich nicht erlauben.

Zwei Ex-Rosenheim spielen für Weiden

Weidens Kader hat im Vergleich zur Vorsaison deutlich an Breite und Tiefe gewonnen. Mit seinem Sohn Nick Latta und Adrian Klein kann Weidens Coach auch auf zwei DEL-Spieler der Straubing Tigers zurückgreifen. Weitere prominente Neuzugänge sind der Lette Edgars Homjakovs (Sonthofen), Dennis Palke (Herne) und Marius Schmidt (Selb). Für die Torhüterposition wurden Philip Lehr (Hannover Indians) und Luca Endres (Starbulls Rosenheim) verpflichtet. Auch Verteidiger Magnus Enk wechselte von den Starbulls nach Weiden.

Mit diesem Kader starten die Starbulls Rosenheim am Freitag mit dem Auswärtsspiel in Weiden in die Oberliga-Saison 2020/2021.

„Weiden hat sich personell hervorragend verstärkt“, sagt John Sicinski, der glaubt: „Die Special Team sind ein Schlüssel zum Erfolg.“ Rosenheim hat gegen Höchstadt phasenweise gezeigt, welche Möglichkeiten man gerade im Überzahlspiel hat.

Zu viele einfachen Gegentore zugelassen

Am Sonntag um 17 Uhr empfangen die Starbulls Rosenheim zum ersten Ligaheimspiel mit dem Höchstadter EC den letzten Testspielgegner. Das stört John Sicinski allerdings nicht, im Gegenteil: „Wir wissen deswegen, welche Stärken und Schwächen der Gegner hat. Vor allem dürfen wir nicht wieder wie letzte Woche vor lauter Offensivdrang die Defensive außer Acht lassen. Da haben wir viel zu einfache Gegentore zugelassen!“

Beide Spiele live bei Sprade TV

Beide Spiele werden übrigens live bei Sprade TV übertragen.

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