Herren buhlen um die heimische Vorherrschaft – Derbys in der Tischtennis-Verbandsoberliga

SBR-Spieler Crt Lovro Grm Urbancic ist für alle Spiele am Wochenende gesetzt.
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SBR-Spieler Crt Lovro Grm Urbancic ist für alle Spiele am Wochenende gesetzt.

An diesem Wochenende in der noch jungen Tischtennissaison buhlen alle drei heimischen Herren-Mannschaften der Verbandsoberliga in zwei Derbys um die Vorherrschaft im Kreis. Zudem wollen Kolbermoors Zweitliga-Damen beweisen, dass ihr hoher Erfolg vom letzten Wochenende keine Eintagsfliege war.

Kolbermoor/Bad Aibling/Rosenheim– An diesem Wochenende in der noch jungen Tischtennissaison buhlen alle drei heimischen Herren-Mannschaften der Verbandsoberliga in zwei Derbys um die Vorherrschaft im Kreis. Zudem wollen Kolbermoors Zweitliga-Damen beweisen, dass ihr hoher Erfolg vom letzten Wochenende keine Eintagsfliege war.

Derby: TuS Bad Aibling gegen den SB DJK Rosenheim

Wenn sich am morgigen Samstag ab 15 Uhr zum Auftakt die Verbandsoberliga-Herren des TuS Bad Aibling und des SB DJK Rosenheim zum Derby treffen, dann darf man eigentlich wieder ein Duell auf Augenhöhe erwarten. Dies haben schon die letzten Spiele gezeigt, in denen die Kurstädter recht gut ausgesehen haben und neben dem 9:7-Sieg in der Vorrunde der letzten Spielzeit auch in der Rückrunde ein 8:8-Unentschieden geholt haben. „Wir sind gut aufgestellt. Ich würde sagen, das Spiel ist offen. Es wird auf alle Fälle ein heißes Match“, sagt Bad Aiblings Mannschaftsführer Hans Wiesböck. Gleiches denkt auch SBR-Kapitän Wolfgang Hundhammer, der zum Saisonauftakt gerne zwei Punkte mitnehmen möchte: „In Bad Aibling zu spielen ist immer schwierig, vor allem für die jungen Spieler. Ich glaube, es wird ein enges Spiel.“ Am Sonntag treten die SBR-Herren in eigener Halle gleich zwei Mal an. Zunächst erwarten sie um 14 Uhr den TV Boos, den sie in der vergangenen Saison noch bezwungen haben. Das Sextett aus dem Unterallgäu ist vor einer Woche mit dem Sieg gegen den TTV Vilshofen sehr gut aus den Startlöchern gekommen, was mitunter auch ein Verdienst von Neuzugang Thomas Synkule war. Zudem fiebert man beim SBR dem Derby gegen den SV-DJK Kolbermoor entgegen, das ab 18 Uhr über die Bühne geht. „In welcher Aufstellung wir genau spielen werden, weiß ich noch nicht“, so SBR-Kapitän Wolfgang Hundhammer. Gesetzt sind zumindest der Slowene Crt Lovro Urbancic, dessen Landsmann Miha Crampovcnic und die beiden Youngster Maximilian Loof und Yannik Dütsch. Rückblickend auf die letzte Spielzeit hat man mit Kolbermoors Sextett noch eine Rechnung offen, verlor man doch zuletzt mit 5:9. Kolbermoors Mannschaftsführer Antonio Golemovic will mit seinem Team auf Sieg spielen, muss aber voraussichtlich auf Kyuhyun Lim und Boris Pranjkovic verzichten. Alternativ dazu bietet sich Ben Schoder an, der einspringen soll. „Wir werden unser Bestes versuchen“, so Golemovic.

„Ich glaube, es wird ein 50:50-Spiel“

„Offenburg ist in etwa so stark wie Berlin“, erklärte Kolbermoors Zweitliga-Trainer Boris Pranjkovic vor dem sonntäglichen Gastspiel im Ortenaukreis. Dies bedeutet aber nicht, dass man wieder mit 7:1 gewinnt. Pranjkovic weiß, dass vor allem im ersten Paarkreuz von einem 4:0 bis zu einem 0:4 alles möglich ist. „Ich kenne drei Spielerinnen sehr gut“, sagte Pranjkovic. Allen voran Edina Toth, die vor einigen Jahren selbst in Kolbermoor gespielt hat, und die belgische Nationalspielerin Nathalie Marchetti. Was das Ergebnis angeht, ist er eher vorsichtig. „Ich glaube, es wird ein 50:50-Spiel“, meint er.

Kolbermoors Damen empfangen Zorneding am Samstag um 16 Uhr

Kolbermoors Verbandsoberliga-Damen greifen am morgigen Samstag ab 16 Uhr erstmals in dieser Saison in das Geschehen ein. Mit dem TSV Zorneding bekommen sie einen Gegner vorgesetzt, der eine durchwachsene Saison erlebt hat. „Es ist unser erstes Spiel. Ich hoffe aber, dass wir die Nase vorne haben“, erklärt Trainer Antonio Golemovic. eg

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