Herbert Borrmann zum Wechsel in der 1860-Fußball-Abteilung: „Herausragende Arbeit geleistet“

Herbert Borrmann ist Vorstand des TSV 1860 Rosenheim.
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Herbert Borrmann ist Vorstand des TSV 1860 Rosenheim.

Herbert Borrmann ist Hauptvorstand des TSV 1860 Rosenheim. Im Gespräch mit der OVB-Sportredaktion äußerte er sich zum anstehenden Wechsel in der Leitung der Fußballabteilung.

Herr Borrmann, nach sechs Jahren treten Franz Höhensteiger, Nicolas Foltin und Sandro Sacco als Leiter der Fuballabteilung zurück. Sie haben in schwierigen Zeiten Verantwortung für den Verein übernommen. Wie zufrieden sind Sie mit der Bilanz der 60-er-Fußballabteilung im Spannungsfeld zwischen Finanzen und sportlicher Entwicklung?

Herbart Borrmann: Zunächst gilt mein Dank der scheidenden Abteilungsleitung für die he rausragende Arbeit. Die sportliche Entwicklung sowie die Qualität der Jugendausbildung sind beispielhaft im Amateurfußball. Ohne eine geschlossene Gemeinschaftsleistung der Ehrenamtlichen in der Abteilung wäre diese Entwicklung nicht möglich gewesen. Mit ihrer motivierenden Art hat die Abteilungsleitung neue Sponsoren gewonnen und, trotz einer erheblichen Ausweitung des Etats, für solide Finanzen gesorgt. Die Zusammenarbeit mit der SpVgg Unterhaching ist dabei ein Glücksfall. Auch die Kooperation mit der Fußballabteilung des Sportbunds Rosenheim ist zukunftsweisend.

In der neu zu wählenden Abteilungsleitung soll die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt werden. Welche Erwartungen haben Sie an die neue Truppe?

Borrmann: Erfreulich ist, dass zukünftig noch mehr „Fußballverrückte“ für die Abteilung tätig sind. Wir wollen die Abläufe professioneller gestalten. Eine neue Abteilungsleitung wird sich gut organisieren müssen, um die neuen Aufgaben bewältigen zu können. Die Zusammenarbeit wird im finanziellen Bereich noch enger mit dem Hauptverein abgestimmt werden. Nur mit soliden Finanzen können sich der Verein und die Abteilung weiterentwickeln.

Was wünschen Sie den Fußballern zum Re-Start in der Regionalliga Bayern?

Borrmann: Natürlich bald wieder viele Zuschauer, denn Fußball ist eine Publikumssportart. Die Voraussetzungen für den Klassenerhalt wurden geschaffen. Interview: re

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