Herbe 0:7-Klatsche für Danubius in Raubling

TuS Raubling – SC Danubius Waldkraiburg, 7:0. Für die 4:2-Hinspiel-Niederlage haben sich die Raublinger am Freitagabend gleich mit sieben Toren gerächt.

Knapp 30 Zuschauer hatten sich im Inntalstadion eingefunden und sahen ein torreiches Spiel. Bereits nach sieben Minuten gingen die Hausherren, durch Fabian Jäger in Führung. Langsam fingen sich die Gäste und erspielten sich in der Folgezeit einige Chancen, doch die Abschlüsse waren zu harmlos. Die Hausherren beherrschten Ball und Gegner, vergaßen aber weitere Treffer nachzulegen. Der zweite Treffer gelang acht Minuten vor dem Seitenwechsel Stefan Unsicker mit einem Flachschuss ins lange Eck. Nach der Pause versuchten die Gäste den Anschlusstreffer zu erzielen, doch im Strafraum waren sie meistens mit ihrem Latein am Ende. Als in der 54. Minute der Waldkraiburger Eugen Tanasie wegen Foulspiels die Rote Karte sah, ging es mit den Gästen bergab. Aus dem Freistoß heraus wurde Michael Gruber im Strafraum angespielt und sein Schuss schlug neben dem langen Pfosten zum 3:0 ein. Die Heimelf luchste beim Anstoß den Gästen den Ball ab, dieser landete bei Quirin Wolfrum und dessen Flachschuss lag zum 4:0 im langen Eck. In der Folgezeit stellten Unsicker (62.), Gruber (79.) und Wolfrum (87.) den 7:0-Endstand für die Heimelf sicher. Durch diese Niederlage rückt Danubius den Abstiegsplätzen näher und bräuchte am letzten Spieltag vor der Winterpause zu Hause gegen Bad Aibling drei Punkte, um beruhigt Weihnachten zu feiern.

FC Grünthal – SV Vogtareuth, Sonntag, 3:1. Zielvorgabe für die Grünthaler war, zu Hause drei Punkte zu holen, damit man den Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen nicht aus den Augen verliert. Genauso traten sie beim Nachbarschaftsderby gegen die Vogtareuther auf. Ab der ersten Minute wurde nach vorne gespielt und sich Torchancen erarbeitet. In der 15. Minute jubelte der Grünthaler Anhang: Philipp Asenbeck hob einen Freistoß gefühlvoll über die Mauer, Matthias Bernhart erreichte das Leder mit dem Kopf und setzte aus kurzer Distanz den Ball zum 1:0 in die Maschen. Kaum hatten sich die Gäste auf dem Platz wieder gesammelt, lag das Leder wieder im Tor: Asenbeck kam 25 Meter vor dem Gehäuse an den Ball, überlief zwei Abwehrspieler, zog von der Strafraumgrenze ab: 2:0. Patrick Strohmeier hatte kurz vor der Pause den dritten Treffer auf dem Fuß, doch er schoss aus zehn Metern freistehend vor dem Gehäuse über den Kasten. Vogtareuths Trainer Tobias Kufner muss in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden haben: Pascal Weyland hatte innerhalb weniger Minuten zwei dicke Chancen, die Keeper Thomas Asenbeck parierte. Die Heimelf lauerte auf Konter, doch davon gab es bis zur 70. Minute nur wenige. In den letzten zehn Minuten überschlugen sich die Ereignisse: Zuerst verkürzte Michael Altmann mit einem Flachschuss ins lange Eck zum 2:1. Vom Anstoß weg spielte die Heimelf schnell nach vorne, und der Kopfball von Christoph Schmid schlug zum 3:1 halbhoch ein. Der Endstand. tf

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