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Henriette Höhne mit zwei Weltmeistertiteln

Henriette Höhne beim Coasting: Die Füße stehen dabei auf der Gabel des Einrades. Sie erreichte hier Platz drei in ihrer Altersklasse. Im Einrad-Weitsprung wurde sie Weltmeisterin der Damen aller Altersklassen.

25 Medaillen ist die außergewöhnliche Bilanz der drei Garser Starter bei der Unicon 19, der Einrad-Weltmeisterschaft. Die 14-jährige Henriette Höhne holte sich zwei Weltmeistertitel und gehört mit 13 Medaillen zu den erfolgreichsten Teilnehmern der Weltmeisterschaft.

Südkorea – Die 14-jährige Henriette Höhne wartete mit ihrem ersten Weltmeistertitel auf: Sie gewann im Wa-Stadion von Ansan als Jüngste der sechs Finalistinnen das Weitsprungfinale der Damen mit 2.45 Metern. Das ist gleichzeitig die Einstellung ihrer persönlichen Bestweite. Sie avanciert damit zur jüngsten Weitsprung-Weltmeisterin in der Geschichte der bisher 19 Unicons. Keineswegs als Top-Favoritin war sie in diesen Wettkampf gegangen. Da es im Einradsport keine getrennten Jugend-, Junioren- und Erwachsenen-WM gibt, nehmen alle Altersklassen bei einer WM teil.

Große Bandbreite

Noch weitere zwei Male stand die 14-jährige Höhne auf dem Siegerpodest eines Finales: Platz zwei erreichte sie über zehn Kilometer in der Unlimited-Klasse der Räder ohne Schaltung. Mit ihrem 36-Zoll-Einrad und mutig kurz gewählten 100-mm-Kurbeln war sie die zweitschnellste Frau der Welt auf dieser Langstreckendistanz. „So kurze Kurbeln zu benutzen, ermöglicht zwar sehr schnell zu fahren“, erläutert Mutter und Trainerin Heike Höhne, „es muss aber vom Sportler auch technisch beherrscht werden“. Ihre große Bandbreite an fahrerischem Können stellte Henriette Höhne auch beim Coasting unter Beweis – dem Balancieren des Rades nach kurzem Anlauf, die Füße befinden sich dabei auf der Gabel. Höhne legte 120 Meter zurück und stellte eine neue persönliche Bestleistung auf – Platz drei in der Finalwertung.

Einen weiteren Weltmeister-Titel holte sie in der Juniorinnen-Klasse: Im X-Style, einer Disziplin, bei der in zwei Minuten so viele Freestyle-Elemente wie möglich gezeigt werden müssen, gewann sie mit einem nahezu fehlerlosen Vortrag und mit deutlichem Abstand vor der Zweitplatzierten. Zu diesen vier Expert-Erfolgen gesellten sich noch neun Podestplätze in den Altersklassenwertungen in unterschiedlichen Bereichen.

Insgesamt zehn Podestplätze erreichte Vater Michael Höhne: Gleich den ersten seiner Starts vollendete er mit einem Paukenschlag: dem Sieg über 100 Meter in der AK 50+. Weitere erste Plätze gab es über 50 Meter Einbein und im Cyclocross. Silber- und Bronzemedaillen erhielt er über 400 Meter, 800 Meter, zehn Kilometer, im Marathon, im Crosscountry sowie beim Up- und beim Downhill – dem Bergauf- beziehungsweise Bergabfahren auf Zeit.

Und auch Sohn Konstantin Höhne nahm bei der Einrad-WM teil. Er hat sich auf die Langstreckendistanzen konzentriert. Er startete mit einem geschalteten 26-Zoll-Einrad ebenfalls in der Unlimited-Klasse. Gleich bei seinem ersten Wettkampf in Ansan wurde er mit Platz drei über zehn Kilometer in der Altersklasse 19 bis 24 belohnt. Diesen Medaillenerfolg konnte er im Marathon in der gleichen Altersklasse wiederholen: Auf einem Innenstadtkurs mit teilweise schmaler Strecke wurde er in 1.39:57 Stunden Dritter. re

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