Helfer schuften, Preuß jubelt

Große Freude bei Franziska Preußüber ihren ersten Weltcup-Sieg – noch dazu in der Heimat in Ruhpolding. dpa
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Große Freude bei Franziska Preußüber ihren ersten Weltcup-Sieg – noch dazu in der Heimat in Ruhpolding. dpa

Ruhpolding – „Weltcups in Ruhpolding sind etwas Besonderes“, hat Biathletin Franziska Preuß gesagt.

Logisch, denn die Loipen und die Schussanlage an der Chiemgau-Arena sind ihre Hausstrecke. Für die mittlerweile 25-Jährige, die für den SC Haag startet, hat Ruhpolding seit 2019 aber eine ganz besondere Bedeutung: Die Albachingerin konnte dort ihren ersten Weltcup-Sieg im Einzel feiern. „Diese Eindrücke bleiben für immer“, meinte sie nach ihrem Erfolg im Massenstart.

Der Preuß-Erfolg stand auf Messers Schneide. Lange war nämlich nicht klar, ob in Ruhpolding überhaupt ein Weltcup durchgeführt werden kann. Der Katastrophenfall im Landkreis Traunstein sorgte für eine Verschiebung, Engelbert Schweiger, der Leiter der Chiemgau-Arena sprach von einer „psychischen und physischen Belastungsgrenze“. Alle Helfer und Mitarbeiter hätten Tag und Nacht gearbeitet. Ihnen dankten 76 500 Zuschauer an den verbliebenen vier Wettkampftagen mit ihrem Besuch – und letztlich auch Preuß mit ihrer großartigen Leistung.

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