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Nach fast drei Monaten

Heimspiel ohne Zuschauer - Kolbermoors Tischtennis-Damen empfangen den Tabellenzweiten

Svetlana Ganina hat mit Ievgeniia Sozoniuk noch eine Rechnung zu begleichen. Im Vorjahr kassierte sie eine Dreisatzniederlage.
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Svetlana Ganina hat mit Ievgeniia Sozoniuk noch eine Rechnung zu begleichen. Im Vorjahr kassierte sie eine Dreisatzniederlage.

Wenn am Sonntag um 13 Uhr der erste Aufschlag erfolgt, haben es Kolbermoors Tischtennis Damen in der 1. Bundesliga mit einem harten Brocken zu tun. Vor etwa einem Jahr verlor man gegen diesen Gegner zu Hause mit 2:6

Kolbermoor – Man kann es fast nicht glauben, aber das letzte Heimspiel liegt für Kolbermoors Erstliga-Tischtennisdamen fast drei Monate zurück. Anfang September hatte man den TTC Weinheim zu Gast und musste sich damals mit einem 5:5-Unentschieden zufriedengeben.

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Mit der Begegnung am Sonntag gegen den ESV Weil, die aufgrund der Pandemiebestimmungen ohne Publikum ausgetragen werden muss, startet das Quartett um Trainer Michael Fuchs nun in die Endphase der Vorrunde, in der im Dezember noch zwei Auswärtsspiele folgen.

Im Vorjahr das Heimspiel 2:6 verloren

Wenn am Sonntag um 13 Uhr der erste Aufschlag in den Eingangsdoppeln erfolgt, haben es Kolbermoors Damen mit einem Gegner zu tun, gegen den sie vor etwa einem Jahr an gleicher Stelle mit 2:6 das Nachsehen hatten. Das lässt darauf schließen, dass die Gäste aus dem Dreiländereck Deutschland – Frankreich – Schweiz nicht unbedingt die schlechteste Mannschaft an die Tische schicken können. Zumindest bislang konnten sie dies auch unter Beweis stellen, stehen sie derzeit doch auf dem zweiten Tabellenplatz.

Hinteres Paarkreuz besser

Die positiven Ergebnisse, die sie einfuhren, resultieren dabei aus Siegen gegen Bingen, Weinheim und Böblingen. „Wir haben uns gegen diese Mannschaften damals schon etwas ausgerechnet“, erklärte Weils Abteilungsleiterin Doris Spiess. Auffällig dabei war, dass in den vergangenen Begegnungen das hintere Paarkreuz der Baden-Württembergerinnen die besseren Ergebnisse erzielt hat, als das vordere Paarkreuz. Doris Spiess dazu: „Vorne ist es natürlich schon sehr schwierig. Polina Trifonova hatte ein paar Spiele ganz knapp verloren“.

„Für uns ist Kolbermoor Favorit“

Genau diesen Umstand kennt auch Michael Fuchs, der zudem erklärte: „In der letzten Saison hat die Bulgarin auch schon Sabine Winter geschlagen“. Hinzu kommt, dass sie als hervorragende Doppelspielerin – gemeinsam mit Ievgeniia Sozoniuk steht sie derzeit mit weißer Weste da – gilt. In einem Punkt sind sich beide Vorstände aber einig, nämlich in dem Punkt, dass sie diese Begegnung als sehr schwer einstufen. Doris Spiess fügte dabei hinzu: „Für uns ist Kolbermoor Favorit, dennoch wollen wir nichts unversucht lassen“. Und Michael Fuchs meinte: „Weil ist kein einfacher Gegner, es wird schwer für uns“.

Im Vorfeld bezeichnete er das heimische vordere Paarkreuz als das, das wohl die größten Chancen haben könnte, Punkte einzufahren. Allerdings gab er auch zu bedenken: „Trotz des vermeintlichen Vorteils darf man die Gegnerinnen nicht unterschätzen“. Die größeren Vorteile sieht er hingegen diesmal im hinteren Paarkreuz. Zwar fehlt auf der Seite der Gastgeberinnen Naomi Pranjkovic, die derzeit bei der Junioren-Weltmeisterschaft im portugiesischen Vila Nova de Gaia im Einsatz ist, aber mit Laura Tiefenbrunner steht eine echte Alternative zur Verfügung.

Ausnahmetalent Vivien Scholz spielt für Weil

Bei den Gästen fehlt zudem die Kroatin Hana Arapovic, die zwar die derzeit beste Bilanz beim Tabellenzweiten aufweist, aber auch an der WM teilnimmt. Sie wird durch das Ausnahmetalent Vivien Scholz ersetzt, die zuletzt sehr gute Ergebnisse erzielte und im Spiel gegen den SV Böblingen sogar zur Matchwinnerin avancierte.

Soweit wollen es Kolbermoors Damen aber erst gar nicht kommen lassen, denn auch sie wissen: Mit einem vollen Erfolg, der natürlich angestrebt wird, kann man in der Tabelle, in der der Sechste und der Zweite nur zwei Zähler auseinanderliegen, ganz weit nach vorne kommen.eg

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