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Fünf fahren zur „Bayerischen“

Heimischer Tischtennis-Nachwuchs erfolgreich: Eine Kolbermoorerin blieb sogar ohne Niederlage

Vanessa Reinhardt vom SV-DJK Kolbermoor holte sich den Titel in der U15 ohne Niederlage.
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Vanessa Reinhardt vom SV-DJK Kolbermoor holte sich den Titel in der U15.
  • VonGerhard Erlich
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Im Tischtennis haben die Verbandsbereichs-Einzelmeisterschaften für den Nachwuchs stattgefunden. Dabei haben die heimischen Sportler gut abgeschnitten. Fünf von ihnen haben das Ticket für die bayerischen Meisterschaften gelöst.

Beratzhausen/Cham – Fünf heimische Nachwuchs-Tischtennisakteure haben am 10. und 11. Dezember einen wichtigen Termin. Sie werden an diesem Wochenende zu den bayerischen Meisterschaften reisen, für die der TV Dillingen verantwortlich zeichnet. Die Tickets dazu haben sie bei den Verbandsbereichs-Einzelmeisterschaften Bayern Südost in Cham und Beratzhausen gelöst.

Topfavoritin Reinhardt setzt sich durch

Sofern man aus heimischer Sicht von einem Wermutstropfen sprechen kann, dann, dass in der Altersklasse U19 niemand auf dem Podest stand. Anna-Maria Sulzer vom ASV Eggstätt musste sich mit Rang acht begnügen und Kjell Reichardt kam nur auf Platz elf. Etwas besser sah die Welt da schon in der U15 der Mädchen aus. Als Topfavoritin war Vanessa Reinhardt vom SV-DJK Kolbermoor ins Rennen gegangen und hielt diesem Druck auch bis zum Schluss stand. Kostproben ihrer Dominanz lieferte sie in der Gruppenphase ab, in der sie Stephanie Deinzer vom TSV Chieming im ersten Satz mit 11:1 von der Platte fegte. Diese Überlegenheit musste aber auch Ronja Sitte anerkennen. Die Heufelderin kassierte im Achtelfinale in den Durchgängen zwei und vier jeweils zwei 2:11-Niederlagen. Reinhardt traf im Endspiel auf Nelly Eiler vom TSV Ringelai. Nachdem sie den ersten Satz noch mit 7:11 verlor, gewann sie die folgenden Sätzen mit 11:7/11:9/12:10. Bei den U15-Buben verpasste der Priener Leonard Maraun als Fünfter das Podest um Haaresbreite – ein Sieg mehr hätte die Qualifikation für die „Bayerische“ bedeutet.

Lex ungeschlagen vorne

Am erfolgreichsten aus heimischer Sicht war die Altersklasse U13, in der vier Tickets gelöst werden konnten. Johanna Lex blieb dabei gar ohne Niederlage. Schon in der Vorrunde zeigte sie der Konkurrenz deutlich deren Grenzen auf und auch im Halbfinale blieb sie gegen Sophia Schiechl (TTSG Möckenlohe/Pietenfeld) beim 3:0 ohne Fehl und Tadel. Als i-Tüpfelchen einer herausragenden Leistung schlug sie im Finale Angelina Koch (DJK Hafner Straubing) in drei Sätzen. Ins Endspiel wäre gerne auch Sophia Sitte vom SV DJK Heufeld gekommen. Sie lieferte bis zum Halbfinale souveräne Spiele ab und führte dort gegen Koch sogar mit 2:1 Sätzen. Die Durchgänge drei und vier gingen aber jeweils mit 10:12 verloren. Im Spiel um Platz drei hatte Sitte das bessere Ende für sich.

Alexander Mayer vom SV DJK Heufeld schaffte in der U13 den Sprung zur „Bayerischen“.

Vereinsduell um den dritten Rang

Auch bei den Buben dieser Altersklasse haben zwei Akteure den Sprung zur „Bayerischen“ geschafft. Ganz interessant verlief dabei der Weg des Dritten Alexander Mayer. Die Vorrunde und auch das Achtelfinale überstand der Heufelder gut. Aber im Viertelfinale gegen Felipe Freudenberg (DJK Ingolstadt) lag er mit 1:2 Sätzen im Rückstand, ehe ihm der 2:2-Ausgleich durch ein 11:8 gelang. Im Entscheidungssatz hatte er dann mit 11:7 die Nase vorne. Fast das gleiche Szenario erlebte er im Halbfinale gegen den späteren Sieger Elias Faroqi (TTC Freising-Lerchenfeld) – mit dem Unterschied, dass er im Entscheidungssatz mit 8:11 den Kürzeren zog. Und im Spiel um Platz drei, in dem er auf seinen Vereinskollegen Jonas Knöbl traf, lag er zunächst mit 1:2 Sätzen im Hintertreffen, glich durch einen 12:10-Sieg aus und setzte sich im entscheidenden fünften Satz mit 11:5 durch. Knöbl kam als Viertplatzierter mit Mayer in der Endabrechnung auf die gleiche Anzahl von Siegen und Niederlagen und gab den ersten Satz erst im Viertelfinale ab.

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