Heimische Tischtennis-Teams stehen in der Verbandsliga vor einer Mammutsaison

Wann die Tischtennisspielerinnen und -spieler wieder zum Schläger greifen werden, steht noch nicht fest, dafür aber die Ligeneinteilung in den Verbandsligen.
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Wann die Tischtennisspielerinnen und -spieler wieder zum Schläger greifen werden, steht noch nicht fest, dafür aber die Ligeneinteilung in den Verbandsligen.

Die Corona-Krise hat dazu geführt, dass es bei der Einteilung der diversen Tischtennis-Verbandsligen für die kommende Saison in einigen Fällen zu einem Übersoll gekommen ist. Manche Ligen weisen mehr als zehn Mannschaften auf.

Rosenheim – Mehr als zehn Tischtennisteam weisen unter anderem die Verbandsoberligen der Herren auf , die jeweils mit zwölf Teams die nächste Spielzeit bestreiten werden.

In der Verbandsoberliga Süd der Herren stehen die heimischen Teams des SB DJK Rosenheim, des TuS Bad Aibling und auch des SV DJK Kolbermoor vor einer Mammutaufgabe. Einerseits freuen sie sich über die Lokalderbys. Andererseits aber gibt es einen verschärften Abstieg mit vier Mannschaften. Der Tabellenachte muss in die Relegation. Die Liga ist aber auch sehr hochkarätig besetzt, denn mit der Bundesligareserve des TTC Fortuna Passau und dem MTV Ingolstadt sind zwei Teams vertreten, die in der letzten Saison noch in der Oberliga zu finden waren. Auch die vier Aufsteiger aus den Verbandsligen haben es in sich. Beispielsweise hatte der MTV Ingolstadt bis zum Saisonabbruch noch kein Spiel verloren.

Feldkirchen weiter in der Verbandsoberliga

In der Verbandsoberliga der Damen ist die dritte Mannschaft des SV DJK Kolbermoor, die zuletzt sportlich den Klassenerhalt geschafft hat, mit von der Partie. Dabei ist aber auch der TV Feldkirchen, der als Tabellenletzter eigentlich abgestiegen wäre. Die Auffüllung auf zumindest acht Mannschaften hat dazu geführt, dass das letztjährige Schlusslicht die Möglichkeit erhalten hat, in der kommenden Spielzeit eine bessere Rolle zu spielen.

Die Verbandsliga der Buben weist in der kommenden Saison ebenfalls ein Übersoll auf, wobei der SV DJK Kolbermoor nicht vertreten ist. Halbwegs kann dies der TV Feldkirchen ausgleichen, der bei den Mädchen in der Verbandsoberliga erneut einen Startplatz hat. Die Liga hat dabei das gleiche Bild wie in der vorigen Saison – kein Aufsteiger aus den unteren Ligen und auch kein Absteiger.

TuS Bad Aibling 2 Aufsteiger in der Verbandsliga Südost

Ein ähnliches Bild geben auch die Verbandsligen ab. Bei den Herren ist die zweite Mannschaft des TuS Bad Aibling als Aufsteiger in der Verbandsliga Südost vertreten, hat aber als elf Mannschaften als Gegner. Dies bedeutet auch hier, dass vier Mannschaften absteigen werden. Bei den Damen verzichtete der SV Riedering zuletzt auf den Aufstieg und muss sich diesmal überwiegend mit Mannschaften aus Niederbayern – zwei Mal vom DJK SV Landshut – auseinandersetzen.

In der Landesliga Südost der Herren, die als Elfer-Liga an den Start gehen wird, darf man sich neben der dritten Mannschaft des TuS Bad Aibling auch auf den TTV Rosenheim freuen.

Herren

Verbandsoberliga Süd (12 Mannschaften): SB DJK Rosenheim, TuS Bad Aibling, SV DJK Kolbermoor, TTC Fortuna Passau (Ab = Absteiger Oberliga), MTV Ingolstadt (Ab/Oberliga), TTV Vilshofen, TV Dillingen, TV Boos, SpVgg Westheim (Auf = Aufsteiger/Verbandsliga Südwest), TSV Deggendorf (Auf/Verbandsliga Südost), MTV Ingolstadt II (Auf/Verbandsliga Südost), SpVgg Thalkirchen II (Auf/Verbandsliga Südwest).

Verbandsliga Südost (12): TuS Bad Aibling II (Auf=Aufsteiger/Landesliga Südsüdost), TTC Freising-Lerchenfeld, FC Teisbach, DJK SB Regensburg (Ab=Absteiger/Verbandsoberliga Süd), SV Kranzberg (Auf/Landesliga Ostsüdost), DJK SB Landshut (Ab/Verbandsoberliga Süd), TSV Ingolstadt-Unsernherrn, SG Post/Süd Regensburg (Auf/Landesliga Ostsüdost), TSV Heining-Neustift (Auf/Landesliga Südsüdost), TV Freyung, TSV Oberaltaich, SV Zuchering.

Landesliga Südsüdost (11): TuS Bad Aibling III, TTV Rosenheim (Auf/Bezirksoberliga), SV Niederbergkirchen (Auf/Bezirksoberliga), SV Haiming II (Ab/Verbandsliga Südost), SV Julbach (Auf/Bezirksoberliga), TTV Vilshofen II (Auf/Bezirksoberliga), TV Dingolfing, TuS Töging, TSV Deggendorf II, DJK Eging, TV Ruhmannsfelden.

Damen

Verbandsoberliga Süd (8): SV DJK Kolbermoor III, TV Feldkirchen, TSV Zorneding, TSV Stötten II (Auf/Verbandsliga Südwest), SV Niederbergkirchen (Auf/Verbandsliga Südost), TSV Stötten, SV Kirchdorf/Iller, TTC Freising-Lerchenfeld.

Verbandsliga Südost (6): SV Riedering, TTC Freising-Lerchenfeld II, DJK SB Landshut III (Auf/Bezirksoberliga), FC Chamerau, SV Ohu-Ahrain. DJK SB Landshut II.

Buben

Verbandsliga Südost (11): DJK Altdorf II, FC Chamerau, DJK Altdorf, TSV Bogen, SV Obertraubling, TTC Fortuna Passau, SV Gündlkofen, TV Altötting, TTC Freising-Lerchenfeld, RW Klettham-Erding, TV Ruhmannsfelden.

Mädchen

Verbandsoberliga (10): TV Feldkirchen, TSV Schwabhausen, TSG Thannhausen, FC Chamerau, SV Memmingerberg, TSV Kühbach, FC Bayern München, TSV Herbertshofen, FC Mertingen, SV Helfendorf. eg

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