Heimische Skilangläufer überzeugen auf den WM-Strecken in Oberstdorf

Florian Knopfbestätigte seine gute Form. DSV

Das war eine reizvolle Herausforderung für die heimischen Skilangläufer: Sie durften beim Deutschlandpokal mit Deutscher Meisterschaft für Jugend und Junioren auf den WM-Strecken von 2021 in Oberstdorf an den Start gehen, wohin die Veranstaltung wegen des Schneemangels in Isny verlegt worden war.

Oberstdorf – „Das war schon sehr attraktiv“, freut sich Frank Nitsch aus dem heimischen Trainerteam.

Für eine positive Überraschung sorgte dabei Miriam Reisnecker (SCMK Hirsch- au), die am CJD trainiert. Sie verbuchte im Prolog die Bestzeit, und im Finale war sie auf der Zielgeraden im Kampf um Platz eins, als sie sich mit einer Konkurrentin verhakte. Die J18-Athletin überzeugte auch als Siebte des KT-Einzellaufs und belegte im Skating-Wettkampf den 15. Platz. Gut präsentierte sich in der U18 auch Lisa Zinecker: Im Sprint belegte sie Rang 15, Christina Enzinger kam auf den 18. und Franziska Öttl (alle SV Oberteisendorf) auf den 27. Platz. Auf der Klassik-Strecke wurde Zinecker Zehnte, Enzinger auf Rang 28. Im Skating fehlten Zinecker als Fünfter nur gut 13 Sekunden zu Bronze. Enzinger kam hier auf den 21. Platz.

DM-Titel für Anian Sossau

Verlass war auch wieder bei den Junioren U20 auf Leistungsträger Anian Sossau (SC Eisenärzt). Der 20-Jährige war nicht nur im Prolog schnellster Läufer seiner Klasse vor seinem Stützpunkt-Kollegen Jonas Schröter (SCMK Hirschau), das Duo machte auch im Finalrennen den U20-Titel unter sich aus. Sossau wurde deutscher Juniorenmeister, Schröter Zweiter. Stark präsentierte sich hier auch Alexander Brandner (WSV Bischofswiesen) als Neunter, Sebastian Kistenmacher (SK Berchtesgaden) belegte den 20. Platz. Über 10 km in klassischer Technik wurde Sossau beim Sieg des hierbei überragenden Jan-Friedrich Doerks (SCM Zella-Mehlis) Sechster. Doerks war hinter Herren-Sieger Janosch Brugger (WSG Schluchsee) der zweitschnellste Läufer insgesamt. Bei den Junioren kam Brandner auf Rang 13, Schröter auf Rang 21 und Kistenmacher auf Platz 26. Über 15 km Freistil siegte Friedrich Moch (WSV Isny), Sossau war als Vierter wieder eminent stark. Brandner wurde Achter.

Bei den Männern hat Florian Knopf seine gute Form bestätigt. Auch Felian Schubert (beide SLV Bernau) hat sich gut geschlagen. Im Sprint war Knopf als Gesamtfünfter zweitbester Deutscher hinter Max Olex (SC Partenkirchen). Die weiteren Platzierungen (DP-Wertung): 5. Schubert; 10. Jakob Leismüller, SC Partenkirchen; 11. Philipp Stasswender, SC Vachendorf; 12. Moritz Bauroth, SCMK Hirschau. Über 10 km klassisch wurde Knopf Dritter. Die weiteren Platzierungen: 7. Schubert; 9. Josua Strübel, SC Seebach; 10. Tobias Alraun, SC Aising-Pang; 11. Stasswender. Das 15-km-Skatingrennen entschied David Zobel (SC Partenkirchen) bei den Männern zu seinen Gunsten. Dritter wurde Schubert vor Strübel. Rang acht erkämpfte Alraun vor Stasswender.

Bronze in der männlichen Jugend 18 gab’s im Klassik-Wettkampf für Simon Leismüller (SC Partenkirchen). Balthasar Strähhuber (SC Traunstein) belegte den 29. Platz. Im Sprint hatten Leismüller (9.) und Strähhuber (13.) sich gut verkauft. Strähhuber belegte zudem über 15 km den 25. Platz.

Nadine Herrmann souverän

Souverän präsentierte sich im Sprint bei den Juniorinnen/Damen auch Nadine Herrmann (Bockauer SV): Die Stützpunkt-Athletin war nicht nur Schnellste des Prologs, sondern setzte sich auch im Finale durch. Sechste wurde Alexandra Danner (SC Lenggries). Die weiteren Platzierungen: 15. Kim Hager, SC/TV Gefrees; 18. Viktoria Valentin, SV Oberteisendorf; 23. Sophie Lechner, TSV Marquartstein. Herrmann wurde Dritte über 5 km KT, Danner Sechste. Neunte wurde Hager, während Valentin im Juniorinnenfeld auf Rang zehn landete. Im Skating wurde Lechner Achte der Juniorinnen, Hager Fünfte der Damen vor Danner.

In der männlichen Jugend 16 gab es folgende Ergebnisse: Sprint: 28. Janne Rein, SC Ruhpolding. – KT: 25. Janne Rein, 26. David Holz, SC Vachendorf. – Skating Massenstart: 20. Holz; 26. Rein. In der weiblichen Jugend 16 sorgte Lina Geistanger (SC Eisenärzt) für die besten heimischen Ergebnisse: 14. im Sprint, 14. im KT und 17. im Massenstart. Zudem kam Ioanna-Mara Benberg (SC Vachendorf) auf die Plätze 29 (Sprint) und 30 (KT). who

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