Heimische Piloten und Teams stark gefordert

Gleich mehrere heimische Piloten und Teams sind an diesem Wochenende in verschiedenen Serien des Motorsports aktiv. Am Lausitzring geht der Saisonstart in der IDM-Superbike über die Bühne.

Markus Reiterberger (Obing) geht in der Superbike-Weltmeisterschaft in Imola (Italien) auf die Strecke, während der Auftakt der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) Superbike am Lausitzring stattfindet.

Das Team Van Zon-Remeha-BMW (Stephanskirchen) mit Teamchef Werner Daemen hat zwar nicht mehr Titelverteidiger Markus Reiterberger (Obing) dabei, aber dafür in der Superbike-Klasse den 27-jährigen Franzosen Mathieu Gines. Gines war im Vorjahr als Langstrecken-Weltmeister in die IDM gekommen und hatte sich gleich den Gesamtsieg in der Superstock-1000-Kategorie gesichert.

In dieser Superstock-1000-Klasse geht für das Team ein Trio ins Rennen. Jan Bühn (25 Jahre) kommt als Meister in das Team um Werner Daemen. Im Vorjahr hatte er den Titel in der IDM Supersport geholt und durch seine Konstanz und Nervenstärke überzeugt. „Wir hatten einen positiven Test in Almeria“, beschreibt Bühn seine Vorbereitungen. Bereits im zweiten Jahr im Team ist der Niederländer Pepijn Bijsterbosch. Der 26-Jährige will „in jedem Rennen punkten“. Der 19-jährige Österreicher Marco Nekvasil wurde 2014 Gesamtsieger in der Superstock-1000-Klasse. Daran will er heuer anknüpfen. Er weiß aber auch, dass dies nicht leicht wird: „Ich denke, dass das Fahrerfeld sehr eng zusammen sein wird. Daher ist es wichtig, dass man von Anfang an vorne dabei ist.“

Konkurrenz bekommt er unter anderem aus dem eigenen Land, denn auch der Salzburger Lukas Trautmann (Team Yamaha MGM) gehört zum Teilnehmerfeld, ebenso wie der Waldkraiburger Luca Grünwald. Bei Grünwald ist die Vorfreude besonders hoch: Er wechselt nach einer verletzungsbedingt missglückten Saison 2015 mit dem Freudenberg Racing Team von der Superbike- in die Superstock-1000-Kategorie. Dass der 21-Jährige seine Karriere überhaupt fortsetzen kann, verdankt er einem kurzfristig abgeschlossenen Abkommen mit dem Team Freudenberg. Vorerst sind nur zwei Rennen fixiert. Doch diese Chance will Grünwald umgehend nutzen, um die volle Saison bestreiten zu können. Bei den wenigen Testfahrten bislang in diesem Jahr konnte sich Grünwald in seiner neuen Umgebung und mit seiner neuen Yamaha YZF-R1M auf Anhieb gut anfreunden. Grünwald ist erleichtert: „Bei Freudenberg kenne ich die gesamte Crew und alle Strukturen. Ich habe mich auf Anhieb sehr wohl im Team sowie auch mit der Yamaha gefühlt.“ who

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