Hans Mayer freut sich auf den neuen Modus: Kreisspielleiter blickt Ligapokal entgegen

Hans Mayer ist Kreis- und Gruppenspielleiter im Fußball-Kreis Inn/Salzach.
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Hans Mayer ist Kreis- und Gruppenspielleiter im Fußball-Kreis Inn/Salzach.

Es ist gerade erst losgegangen und schon ist es wieder vorbei: Nur vier Spieltage wurden in den Fußball-Amateurligen auf Kreisebene absolviert, bevor sich der Ligaspielbetrieb am vergangenen Wochenende in die Winterpause verabschiedet hat. Ab dem kommenden Wochenende startet erstmalig der Ligapokal.

Rosenheim– Es ist gerade erst losgegangen und schon ist es wieder vorbei: Nur vier Spieltage wurden in den Fußball-Amateurligen auf Kreisebene absolviert, bevor sich der Ligaspielbetrieb am vergangenen Wochenende in die Winterpause verabschiedet hat. Ab dem kommenden Wochenende startet erstmalig ein Ligapokal, der aufgrund der abgesagten Saison 2020/21 eingeführt wurde. Die OVB-Sportredaktion hat sich mit dem Spielleiter des Fußball-Kreises Inn/Salzach, Hans Mayer, unterhalten.

Wie hat der Spielbetrieb in den letzten Wochen mit den Vorschriften funktioniert?

Hans Mayer: Im Großen und Ganzen hat alles sehr gut funktioniert. Bei verschiedenen Vereinen gab es oft unterschiedliche Auflagen, wodurch die Schiedsrichter sich auch erst mit den Vorschriften vertraut machen mussten. Aber wirkliche Probleme hat es zum Glück keine gegeben.

Was erwarten Sie vom Ligapokal?

Mayer: Ich glaube, mit dem Ligapokal haben wir eine gute Entscheidung getroffen. Die Ligen werden fertig gespielt und darüber hinaus werden den Zuschauern viele weiter Derbys im Pokal geboten. Ich bin gespannt, ob die Vereine, die mehrere Mannschaften angemeldet haben, auch genügend Spieler zur Verfügung haben, aber ansonsten blicken wir dem neuen Modus positiv entgegen.

Die Infektionszahlen steigen wieder enorm. Steht schon etwas auf der Kippe?

Mayer:Nein, bis jetzt ist noch nichts bekannt. Das Schwierigste für mich ist, dass jeder Landkreis viele Sachen, beispielsweise wann ein Spieler oder eine Mannschaft zum Test geht oder wie lange in Quarantäne bleibt, anders handhabt. Bisher hatten wir schon über 30 Fälle, in denen ein Spiel aufgrund eines Verdachtsfalles abgesagt wurde – davon war aber kein Spieler positiv. Wir haben darauf auch keinen großen Einfluss, wir müssen darauf reagieren, was die Regierung vorgibt. Daran halten wir uns dann auch. Interview: Leon Simeth

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