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„Sprung über die Klippe“ nach Top-Start

Biathletin Maren Hammerschmidt war nicht zufrieden mit vergangener Saison

Das Ziel von Maren Hammerschmidt sind die Olympischen Spiele.
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Das Ziel von Maren Hammerschmidt sind die Olympischen Spiele.

Das Training war super: „Wir haben auf Weltklasse-Niveau trainiert“, sagt Biathletin Maren Hammerschmidt. Allerdings passten die meisten Ergebnisse in der vergangenen Saison dann nicht. Gute Schießleistungen retteten sie einige Male.

von Walter Hohler

Ruhpolding – „Das habe ich mir deutlich anders vorgestellt“: Biathletin Maren Hammerschmidt (SK Winterberg) vom Stützpunkt Ruhpolding ist mit ihrer vergangenen Saison nicht zufrieden – und das, „obwohl wir wirklich auf Weltklasse-Niveau trainiert haben“.

Dabei hatte sie in dieser Saison einen „Super-Einstand nach schweren Jahren“ erwischt: Beim Weltcup in Kontiolahti (Finnland) überzeugte die 31-Jährige als Zwölfte des Einzellaufs und als Neunte des Sprints. Damit hatte sie auf Anhieb die WM-Qualifikation geknackt. „Da dachte ich, dass ich wieder da bin, wo ich hin will.“

Unter der Saison nichts mehr zu ändern

Aber bereits „ab dem Januar lief es sehr zäh. Doch es ist schwer, da mitten in der Saison etwas zu ändern: Da bräuchte man eine längere Trainingsphase dafür“ – und die gibt’s eben zwischen den Wettkämpfen nicht mehr. Auch die direkte WM-Vorbereitung sei in dieser Hinsicht zu kurz. Man könne in diesen gut zwei Wochen „zwar noch an Feinheiten arbeiten und etwas fürs Selbstvertrauen tun“, grundlegende Probleme seien jedoch in dieser Zeit eben nicht zu lösen. So kam die Angehörige des Zoll-Skiteams bei den Titelkämpfen in Pokljuka (Slowenien) nur im Einzellauf zum Einsatz, bei zwei Strafminuten belegte sie letztlich den 34. Platz.

Auch hier hatte sich Hammerschmidt im Schießen gut präsentiert, doch läuferisch hakte es. Unter anderem dank der Zusammenarbeit mit dem neuen Schießtrainer Engelbert Sklorz (Ruhpolding) „habe ich mich im Schießen sehr verbessert – und damit zum Teil meine Rennen gerettet“, bilanziert sie.

So hatte die Hessin unter anderem noch beim zweiten Sprint in Oberhof (Rang 17) sowie im Sprint von Nove Mesto (Tschechien/20. Platz) jeweils mit fehlerfreiem Schießen gepunktet. Ihre Trefferquote in Einzelrennen betrug in dieser Weltcup-Saison fast 87 Prozent.

„Viel auf Intensität gesetzt“

„Ich habe in der Vorbereitung viel auf Intensität gesetzt und viel probiert. Anscheinend war das manchmal einen Tick zuviel“, vermutet die 31-Jährige. „Das können auch nur zwei bis drei Einheiten sein, die dazu führen, dass im Laufe der Saison der ‚Sprung über die Klippe‘ kommt. Dabei war das Training Weltklasse“, betont sie. „Ich habe viel gelernt und denke, dass ich daraus mit dem Trainerteam die richtigen Schlüsse ziehen kann“, zeigt sich Hammerschmidt optimistisch.

Ziel Olympische Spiele

Nun geht es darum, sich für den kommenden Winter intensiv vorzubereiten. Trotz aller Enttäuschung über die sportlichen Rückschläge im vergangenen Winter: Hammerschmidt weiß auch, dass dieser trotzdem schon ein wichtiger Schritt nach vorn war.

Das Ziel für den kommenden Winter ist klar: Maren Hammerschmidt möchte bei den Olympischen Winterspielen 2022 dabei sein – und das „natürlich auch mit Einsätzen“. Besonders wünscht sie sich dabei einen Start in der Staffel. Schließlich bietet diese auch die höchste Wahrscheinlichkeit, eine Medaille zu erringen.

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