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2. BUNDESLIGA

Hammerharte Aufschläge beim TSV sorgen für den Klassenerhalt

Die drei überragenden Spieler am Wochenende. Libero Kilian Nennhuber (im Vordergrund) nahm präzise an. Fabian Bartsch (rechts) griff hervorragend an und um das präzise Zuspiel kümmerte sich Alex Brandstetter (links). Bartsch und Brandstetter wurden am Wochenende als MVP ausgezeichnet.
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Die drei überragenden Spieler am Wochenende. Libero Kilian Nennhuber (im Vordergrund) nahm präzise an. Fabian Bartsch (rechts) griff hervorragend an und um das präzise Zuspiel kümmerte sich Alex Brandstetter (links). Bartsch und Brandstetter wurden am Wochenende als MVP ausgezeichnet.

Der TSV Mühldorf hat sein Ziel in der 2. Volleyball-Bundesliga vorzeitig erreicht. Nach dem 3:0-Erfolg in Friedrichshafen hat der Aufsteiger als Tabellenachter bereits ein so großes Punktepolster auf den Abstiegsplatz, dass man den Klassenerhalt bereits sieben Spiele vor Saisonende sicher in der Tasche hat.

Von Kathrin Enzinger

Mühldorf – Einen Punkt hatte Mühldorfs Trainer Michi Mayer gefordert. Geworden sind es drei und damit ausreichend viele, um eine Entscheidung vorwegzunehmen: Der TSV Mühldorf kann sich nach einem klaren 3:0-Erfolg gegen die Youngsters aus Friedrichshafen auf Rang acht in der Tabelle der 2. Volleyball-Bundesliga etablieren und hat nun ein ausreichend großes Punktepolster, um mit dem Abstieg nichts mehr zu tun zu haben.

Guten Start erwischt

Zum Spiel selbst sagt Mayer, dass es ein relativ schwieriges gewesen sei, „weil wir noch nie in so einer riesengroßen Halle gespielt haben.“ Die Zeppelin CAT Halle steht eigentlich der Erstliga-Mannschaft zur Verfügung, bis zu 10000 Zuschauer finden in der Volleyball-Arena Platz. Doch Mühldorf erwischte einen guten Start. Mittelblocker Charles Kahn, der für Stammspieler David Fecko ins Team nachgerückt war, setzte mit seinem Block zum 1:0 gleich Mal eine Duftmarke gegen die talentierten Nachwuchsvolleyballer, „die neun Mal in der Woche trainieren“, so Mayer. Nur einmal befanden sich die Mühldorfer in diesem Satz in Rückstand, ab der 11:10-Führung dominierten die Innstädter dann aber das Spielgeschehen, baute auch dank der hervorragenden Annahme von Kilian Nennhuber einen permanenten Vier-Punkte-Vorsprung aus, den die Gastgeber vom Bodensee nur einmal aufweichten, als sie auf 19:21 verkürzten. Doch Tom Brandstetter und Fabian Bartsch sorgten mit konsequent harten Angriffen dafür, dass in diesem Satz nichts mehr anbrannte (25:22).

Libero musste verletzt raus

Einige Schreckminuten mussten die Mühldorfer dann gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs hinnehmen, als sich Libero Kilian Nennhuber nach einem Zusammenstoß mit Fabian Bartsch an den Rücken fasste, daraufhin bei 1:2 vom Spielfeld ging und sich behandeln ließ. Mühldorf spielte zunächst ohne Libero weiter, holte sich die Führung zum 5:3 zurück, als Nennhuber dann auch wieder signalisierte, dass er weiterspielen kann. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, nachdem die Gastgeber in der Abwehr um Libero Simon Kohn stabiler wurden und sich die Mühldorfer leichtsinnige Fehler leisteten (13:13). Dann kleine Vorteile bei den Youngsters aus Friedrichshafen, die hart aufschlugen und auch im Block stabiler wurden (14:17). Erst mit Tom Brandstetter am Aufschlag konnte Mühldorf wieder gleichziehen (18:18).

Um die Annahme zu stabilisieren und Tom Brandstetter eine kleine Auszeit zu gönnen, wechselte Michi Mayer Hauke Ferch ein und Mühldorf zog erst auf 23:20 davon und sicherte sich den Satz mit 25:22.

Spielzeit für Aust und Vähning

Auf Augenhöhe standen beide Teams dann auch im dritten Durchgang, als Mühldorfs Trainer Michi Mayer Tim Aust Spielzeit als Zuspieler gönnte, der für Tobi Besenböck kam. Den bis dato hervorragenden Alex Brandstetter ersetzte Fritz Vähning. Aust stand der Leistung von Brandstetter im Zuspiel in nichts nach, spielte clever zu und sorgte dafür, dass Fabian Bartsch und Tom Brandstetter mit exzellenten Angriffen den Friedrichshafenern Paroli boten. Vähning wiederum bot eine Klasseleistung als Diagonalspieler, punktete dabei auch im Block. Mühldorf spielte sich in einen Rausch, zu einem passablen Vorsprung (16:13/20:15) und gab diese Führung nicht mehr her (25:19).

Alex Brandstetter wurde MVP

„Wir haben fantastisch aufgeschlagen, sodass die Youngsters keinen richtigen Spielaufbau zustande gebracht haben. Das war der Schlüssel zum Erfolg!“, lobte Trainer Michi Mayer die Leistung seines Teams. Vor allem freute er sich, dass Tim Aust die Möglichkeit nutzte, sein Potenzial zur Schau zu stellen. „Ich bin ein absoluter Fan von Tim als Zuspieler, weil er saustark ist! Sein Pech ist nur, dass Alex Brandstetter noch besser ist!“ Brandstetter hatte mit Zuspielertricks, Angriffen und mit seinen Aufschlägen erheblichen Anteil am Punktesammeln, wurde am Ende zurecht als MVP ausgezeichnet.

Mühldorf bleibt damit auf dem gefestigten achten Platz in der 2. Bundesliga. „Den zu halten ist unser Minimalziel“, sagt Abteilungsleiter Stefan Bartsch, der jetzt noch auf ein entsprechendes heißes Saisonfinale hofft. Sieben Spiele stehen in den nächsten sieben Wochen noch an, davon sechs Heimspiele. Das erste davon findet am 20. März statt, wenn es um 19 Uhr gegen den Tabellenelften GSVE Delitzsch geht.

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