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OLYMPIA-KOLUMNE „HALLO, HIER IST TOKIO“

Seit über einem Jahr trainieren die Bahnradfahrer auf diesen einen Moment hin

Hansi Friedl in einem der wenigen ruhigen Momente an der Strecke.
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Hansi Friedl in einem der wenigen ruhigen Momente an der Strecke.

Hansi Friedl, Physiotherapeut und Geschäftsführer von Corox in Edling, begleitet das Team der deutschen Bahnradfahrer bei den Olympischen Spielen. In einer Kolumne für die OVB-Heimatzeitungen berichtet er aus Tokio.

Von Hansi Friedl

Tokio ‒ Wettkampftage sind unheimlich intensiv. Die gesamte Woche stehen für unsere Bahnradfahrer Wettkämpfe an. Das ist jetzt die heiße Phase und eine emotionale Achterbahnfahrt!

Die Luft knistert

Schon ganz früh fahren wir in das IZU Velodrom, übrigens von der deutschen Firma Ralph Schürmann aus Münster geplant und erbaut. Die Stimmung ist positiv angespannt, die Luft knistert geradezu. Seit über einem Jahr trainieren die Sportler auf diesen einen Moment hin und nicht nur sie fiebern dem Start aufgeregt entgegen. Da heißt es, die Nerven zu bewahren.

Einen neuen Weltrekord aufgestellt

Unsere Goldmädels Lisa Brennauer, Lisa Klein, Mieke Kröger und Franziska Brauße haben nicht nur die Nerven behalten, sondern in der 4000-Meter-Verfolgung einen neuen Weltrekord aufgestellt und Gold für Deutschland gewonnen. Auch beim Teamsprint der Frauen waren wir erfolgreich und Emma Hinze und Lea Sophie Friedrich sind glückliche Gewinner der Silbermedaille. Was für ein unglaubliches Spektakel!

Der deutsche Vierer holte Gold mit Weltrekord.

Die Regeneration und Behandlung ist enorm wichtig

Noch während die Athleten bei der Siegerehrung und den Presseterminen sind, fahre ich zurück zum Olympic Cycling Village und bereite alles vor. Die Regeneration und Behandlung ist gerade in so kurz aufeinanderfolgenden Wettkampfphasen enorm wichtig. Nachdem ich die letzten Sportler auf der Bank hatte, ist es dann 0.45 Uhr Ortszeit. Jetzt ganz schnell schlafen gehen, denn am Morgen geht es schon wieder los.

Glückwünsche auf den sozialen Netzwerken

Das kostet Kraft, gibt aber unglaublich viel zurück. Die vielen Nachrichten und Glückwünsche auf den sozialen Netzwerken zeigen, dass der Sport ganz Großes zu leisten vermag, die Menschen berührt und verbindet. Ganz im Sinne von „nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf“ schaue ich nun auch, dass ich mich gut erhole, um für den nächsten Tag fit zu sein.

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