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Hallo, Hier ist Tokio

Hansi Friedl schläft in seinem Papier-Bett bislang recht gut.
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Hansi Friedl schläft in seinem Papier-Bett bislang recht gut.

Als ich angekommen bin, habe ich noch ein Bild von meiner Suite geschossen.

Wussten Sie, dass das olympische Dorf oder auch hier das Cycling Village sozusagen künstlich erzeugt sind? Alle Athleten schlafen nicht in einem Hotel, sondern in dieser Art Dörfer, die nach Olympia wieder weggerissen werden und das Inventar einfach weggeschmissen wird.

Die nächsten Wochen schlafe ich also in einem Kingsize-Bett aus Papier, 100 Prozent recyclebar. Ich wollte es anfangs erst gar nicht für möglich halten, aber ich habe die ersten Nächte wunderbar geschlafen. Ein weiteres Highlight ist mein WC. Sie haben vielleicht schon davon gehört, dass die Japaner bezüglich des Bads sehr kreativ werden. So habe ich nun typischerweise eine beheizte Klobrille. Leider habe ich noch nicht entdeckt, wo ich das Beheizen ausstellen kann, sodass mein Allerwertester immer schön aufgewärmt wird. Ein bisschen ungewohnt, muss ich schon sagen.

Nach einem super Frühstück ging es dann zum ersten Mal zur Bahn. Es ist ein großartiges Gefühl, wobei auch hier an Corona-Maßnahmen nicht gespart wurde. Die Teams und Nationen sind mit Plexiglasscheiben getrennt, es gilt safety first. Die Stimmung ist gut. Meine ersten „Patienten“ waren auch schon bei mir und wir fiebern den ersten Wettkämpfen entgegen.

Hansi Friedl, Physiotherapeut und Geschäftsführer von Corox in Edling, begleitet das Team der deutschen Bahnradfahrer bei den Olympischen Spielen.

Zum ersten Mal im Bahnradstadion: Die Teams sind durch Plexiglaswände getrennt.

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