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Hagemeister-Hattrick sichert Löwen-Sieg

War diesmalgut für drei Tore: Martin Hagemeister (links).  czw
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War diesmalgut für drei Tore: Martin Hagemeister (links). czw

Am Mittwochabend konnte der EHC Waldkraiburg seinen 14. Sehr geärgert hatte sich EHC-Coach Rainer Zerwesz nach dem verschenkten Derby gegen den ESC Dorfen am vergangenen Sonntag – die Partie, die ursprünglich mit 4:6 verloren ging, war bereits am Montag vom Verband mit 0:5 gewertet worden, da der EHC vergessen hatte, Daniel Hilpert auf dem offiziellen Spielerbogen einzutragen.

Saisonsieg feiern. Herausragender Akteur beim 4:3-Erfolg gegen die „Eishackler“ des TSV Peißenberg war Martin Hagemeister. Der 36-Jährige erzielte nach der frühen Führung durch Daniel Hämmerle mit einem Hattrick den Löwen-Sieg nach einer hart umkämpften Partie.

Zerwesz gönnte sich einen Tag in den Bergen, mit klarem Kopf und frischem Elan ging es am Mittwoch dann zu den „Eishacklern“ nach Peißenberg.

Der Tabellensiebte war schon in der Vergangenheit nie als gutherziger Punktelieferant bekannt, vielmehr bereiteten die Peißenberger den „Löwen“ auch schon früher oft Probleme, besonders wenn sie auf eigenem Eis antreten durften.

Mit Martin Führmann musste Zerwesz auf einen seiner besten Angreifer der letzten Wochen verzichten, Verteidiger Peter Richter fehlte wie auch schon gegen Dorfen krankheitsbedingt. Im Tor stand Patrick Vetter und um den Nachfragen eventueller Spezialisten vorzubeugen: Daniel Hilpert stand sowohl auf dem Eis, als auch auf dem Spielberichtsbogen. Nach gut sechs Minuten durften Hilpert und seine inzwischen nicht mehr so neuen Kollegen auch erstmals jubeln: Daniel Hämmerle brachte die Gäste vor knapp 700 Zuschauern in Führung (6:15). Keine acht Minuten später stand Hilpert dann im Fokus: Er bediente bei vier gegen vier Martin Hagemeister und dieser stellte mit einem wahren Strich und seinem ersten Streich auf 2:0 für die „Löwen“ (14:04). Wenig später aber schlug Peißenberg zurück und Kontingentspieler Tyler Wiseman traf mit seinem 27. Saisontor im 23. Spiel zum 1:2-Anschluss aus Sicht der Hausherren (16:00).

Es wurde das Spiel, mit dem man rechnen und das man erwarten konnte: Sowohl Peißenberg als auch die Gäste aus der Industriestadt kämpften und es ging rasant hin und her. Doch die „Löwen“ hatten einen in ihren Reihen, der den Unterschied machen sollte und das war Martin Hagemeister. Wer wollte es dem 36-Jährigen auch verdenken, zwang ihn doch eine langwierige Kopfverletzung lange zum Zuschauen und so machte er am Mittwoch erst sein zwölftes Saisonspiel. Mit dem klassischen „Bauerntrick“ überwand Hagemeister Peißenbergs Keeper Felix Barth und stellte früh im zweiten Drittel auf 3:1 für den EHC (21:47). Doch auch Peißenberg hatte in diesem Spiel einen besonders hervorzuhebenden Akteur in seinen Reihen, der wie auch schon in der bisherigen Saison genau wusste, wo das Tor steht. Tyler Wiseman schlug erneut zu und verkürzte keine fünf Minuten vor der zweiten Pause auf 2:3 ( 35:20).

Als Daniel Lenz kurz nach Beginn des Schlussdrittels in Überzahl den umjubelten Ausgleich erzielen konnte (40:31), glaubten nicht wenige an eine mögliche Wende – schließlich war der EHC Waldkraiburg mit gerade einmal 15 Feldspielern angereist. Doch es war und blieb der Abend des Martin Hagemeister und so blieb es ihm vor, in der 48. Minute zum vierten Mal für die „Löwen“ zu treffen und damit auch den Schlusspunkt zu setzen.

Statistik

TSV Peißenberg – EHC Waldkraiburg 3:4 (1:2/1:1/ 1:1).

Tore: 0:1 6:15 Hämmerle D. (Vogl N., Hradek Ch.), 0:2 14:04 Hagemeister M. (Hilpert D.), 1:2 16:00 Wiseman T. (Barth M.), 1:3 21:47 Hagemeister M. (Hradek Ch., Hilpert D.), 2:3 35:20 Wiseman T. (Neal D., Barth F.), 3:3 40:31 Lenz D. (Barth F., Neal D. PP1), 3:4 47:31 Hagemeister M. (Rott Th., Wagner L.).

Strafen: TSV Peißenberg 16 Strafminuten, EHC Waldkraiburg 19 Strafminuten + 20 Minuten Spieldauerstrafe (Kaltenhauser M.).

Zuschauer:687. göß

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