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Starbulls wollen den zweiten Erfolg über Bietigheim - Erstes Bully heute um 19.30 Uhr

Hält die Serie von Heimsiegen?

So soll es auch heute wieder sein: voller Einsatz von Norman Hauner. Foto Ziegler
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So soll es auch heute wieder sein: voller Einsatz von Norman Hauner. Foto Ziegler

Drei Spiele sind in der Play-off-Halbfinalserie der 2. Eishockey-Bundesliga zwischen den Bietigheim Steelers und den Starbulls Rosenheim bislang absolviert, in den bisherigen drei Duellen gab es jeweils Heimsiege. Eilenden Schrittes nähert man sich also der Entscheidung. Geht es nach den Starbulls, dann soll die Serie von Heimsiegen zumindest noch für eine Begegnung anhalten, denn am heutigen Dienstag empfangen die Rosenheimer den Hauptrundensieger ab 19.30 Uhr zum vierten Aufeinandertreffen.

Nach der Rückkehr aus Bietigheim hat Starbulls-Trainer Franz Steer seinen DVD-Recorder angeworfen und sich das dritte Spiel noch einmal angeschaut. Bei einigen Szenen dürfte das Gerät heißgelaufen sein, denn Steer dürfte wohl mehrfach zurück- und wieder vorgespult haben. Die Gegentore dürften beim Rosenheimer Trainer Kopfschütteln verursacht haben, allerdings wohl auch etliche Strafen gegen sein Team, wie beispielsweise die unerklärlichen zwei Minuten gegen Norman Hauner in der Schlussphase, als die Starbulls noch einmal auf den Ausgleich drängten. Steer selbst wollte sich dazu aber nicht äußern.

Grundlegende Erkenntnisse hat das DVD-Studium nicht mehr gebracht. "Wir sind im ersten Drittel überhaupt nicht ins Spiel gekommen", musste Steer zugeben, dazu erkennt er auch die Qualität der Steelers an: "Bietigheim versteht es halt, auch aus einer geringen Chance mal ein Tor zu machen." Die positive Erkenntnis aus dem Sonntagsspiel lautet: "Wir haben wieder einen Rückstand aufgeholt, haben erneut gezeigt, dass wir nahe dran sind." Und das sollte den Rosenheimern auch Mut für die heutige Partie geben.

Achtmal sind sich beide Mannschaften in dieser Saison schon gegenüber gestanden. Da kennt jetzt jeder sein Gegenüber, dessen Stärken, Schwächen und Tricks. Mit großen Neuerungen und Überraschungen können ab jetzt weder Franz Steer noch sein Trainerkollege Kevin Gaudet aufwarten. Jetzt, da es wirklich ans Eingemachte geht, zählen die noch vorhandenen Kräfte und der Willen. Letzterer ist bei den Starbulls groß, Erstere dürften auch noch vorhanden sein, da Steer auch in Bietigheim wieder mit vier Angriffsreihen agieren ließ. Zuwachs bekommt das Rosenheimer Team eventuell wieder durch Verteidiger Max Meirandres, der nach seinem Magen-Darm-Infekt wieder auf dem Weg der Besserung ist, bei Stürmer Andrej Strakhov (Rückenprobleme) sieht es hingegen noch nicht so gut aus. Am Sonntag war mit Benjamin Zientek ein DNL-Akteur fester Bestandteil im Starbulls-Angriff: "Er hat seine Sache gut gemacht", lobte Steer.

Viel geändert gegenüber der Ausgangsposition vor dem ersten Heimspiel in Rosenheim hat sich nicht: Erneut brauchen die Starbulls eine hochkonzentrierte Gesamtleistung in der Defensive, Effektivität im Angriff und das bessere Ende am Bullypunkt, zudem gilt es nach wie vor, Strafzeiten zu vermeiden beziehungsweise Bietigheim gar nicht die Gelegenheit dazu zu geben, welche herauszuholen. tn

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