Grünthal erwartet Danubius Waldkraiburg zum Derby

FC Grünthal – Danubius Waldkraiburg, Donnerstag, 14.30 Uhr.

Es ist ein Spiel bei dem es um einiges geht, sowohl für die Heimelf als auch für die Gäste.

Beide Mannschaften krebsen in der Kreisliga in den hinteren Regionen umher und jede braucht dringend den Sieg um sich etwas absetzen zu können. Um das Gesamtbild abzurunden, es tritt der zweitschwächste Sturm gegen die schwächste Hintermannschaft der Liga an.

Acht Tore in acht Spielen haben die Grünthaler Stürmer bisher im gegnerischen Kasten untergebracht und hier kann man schon sehen wo es bei der Heimelf hakt. Am Samstag mussten sie in Söllhuben eine 2:1 Niederlage einstecken, die hatten bis dahin und auch noch jetzt, den schussschwächsten Sturm, denn sie trafen bis dahin erst dreimal ins gegnerische Gehäuse.

Am Feiertag gilt für die Huber Truppe nur eins, drei Punkte sonst befindet man sich länger in den hinteren Tabellenregionen.

Danubius Waldkraiburg fährt mit einer Hypothek von 30 Gegentoren in den bisherigen acht Spielen zum Derby nach Unterreit. Zudem muss die Mannschaft erst einmal eine 5:2 Schlappe vom Wochenende in Ostermünchen verdauen.

Die Defensive die in der letzten Saison noch topp war, ist in dieser Spielzeit der große Schwachpunkt, dies zeigen die Spielergebnisse in der Kreisliga. Drei Punkte mehr weisen die Waldkraiburger vor diesem Spieltag auf, als die Grünthaler und beide Mannschaften sind gewillt den Anschluss ans Mittelfeld nicht aus den Augen verlieren. Auf beiden Seiten fehlen einige Spieler, teilweise verletzungsbedingt oder aus beruflichen Gründen.

Trotzdem werden beide Trainer alles daransetzen, dass ihre Mannschaften mit drei Punkten den Platz verlassen. Aber auch die Zuschauer und Fans können sich aufspannende 90 Minuten freuen und hoffen, dass ihr Team gewinnt.

Sp. Gesch. Schönau – FC Töging II, Donnerstag, 15 Uhr. Am letzten Samstag waren bei der Töginger Reserve, gegen den damaligen Tabellenletzten TSV Altenmarkt drei Punkte fest eingeplant. Zum einen um sich von den hinteren Gefilden weiter absetzen zu können und zum anderen, dass man in den nächsten Wochen, wenn man gegen Mannschaften aus dem vorderen Drittel spielt, dies etwas beruhigter angehen kann.

Obwohl man Verstärkungen von der ersten Mannschaft bekam, ging man mit einer 1:2 Niederlage vom Platz. Somit hat sich die Reservemannschaft in den Dunstkreis der hinteren Region begeben. Am Feiertag fährt man nunmehr an den Königssee nicht um die schöne Gegend zu genießen, sondern dort gegen den Tabellendritten in Schönau anzutreten.

Zu allem Überfluss muss Trainer Udo Sigrüner auf die Verstärkungen der ersten Mannschaft verzichten, denn die ausgeliehenen Spieler werden dort selbst gebraucht.

Bekannt ist, dass in Schön au die Trauben, sprich die Punkte, immer hoch oben hängen und dort schwer zu holen sind.

Auf Töginger Seite hofft man, dass die Heimelf die Gäste auf die leichte Schulter nehmen, dann könnte ihnen das Unmögliche doch noch gelingen und von dort Punkte zu entführen. tf

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