Fussball

Das grüne Licht vom Bayerischen Innenministerium kam erst am Spieltag: Am Mittwochmittag wurde von der Politik die Genehmigung erteilt, dass der Fußball-Regionalligist SV Heim stetten im Stadion des ASV Grassau ein Freundschaftsspiel gegen den neunmaligen französischen Meister Olympique Marseille bestreiten durfte.

Zuschauer waren zwar nicht zugelassen, „aber es war alles top organisiert“, sagt SVH-Trainer Christoph Schmitt. Seine Truppe zeigte eine „sehr, sehr ordentliche Leistung“ und unterlag dem Champions-League-Teilnehmer letztlich mit 1:6 (1:3).

Fußballspiele sind normalerweise bayernweit noch nicht erlaubt, die Partie in Grassau hatte damit einen einzigartigen Stellenwert. „Für uns war das ein Riesenerlebnis“, freute sich der 34-jährige Schmitt, „wir haben uns vor der Abfahrt nach Grassau auf unserer Anlage in Heimstetten umgezogen, nach dem Spiel durften wir dann im Sportheim des ASV duschen“, berichtet der Heimstettner Coach, „die Olympique-Spieler sind nachher gleich ins Hotel gegangen (Golf Resort Achental, d. Red.).“ Es sei also kein Problem gewesen, den Hygiene-Auflagen gerecht zu werden. Max Reng, Zweiter Abteilungsleiter des SVH, betont jedoch: „Es war keine Selbstverständlichkeit, die Spielgenehmigung zu bekommen. Wir mussten einen negativen Corona-Test aller Beteiligten vorweisen.“ cs

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