Die großen Überraschungen beim Sparkassenpokal blieben aus: Die ersten sechs Teams stehen fest

Tor für den Sparkassenpokal-Debütanten SV Anzing im Spiel gegen den ASV Kiefersfelden. Ruprecht

Keine Favoritenstürze gab es bei der ersten Vorrunde um den Hallenfußball-Sparkassenpokal 2020. Sowohl der Titelverteidiger TSV 1860 Rosenheim und der Vorjahresfinalist SV Westerndorf St. Peter lösten die Tickets für die Zwischenrunde am Samstag, 4. Januar 2020.

Rosenheim – Neben den beiden letztjährigen Endspielteilnehmern 1860 Rosenheim und SV Westerndorf sind beim Sparkassenpokal für die Zwischenrunde qualifiziert: Der SV Vogtareuth, der SV Ostermünchen, der SV Anzing und der TSV Breitbrunn-Gstadt.

Teilweise kuriose Spiele

Obwohl die ganz großen Überraschungen beim größten Hallenspektakel in der Region ausgeblieben sind, haben die rund 350 Zuschauer interessante, ja teilweise kuriose Spiele in den beiden ersten Vorrundengruppen zu sehen bekommen. Bereits zum Einstand trafen in der ersten Sechsergruppe die beiden Vorjahresfinalisten aufeinander. Regionalligist und Topfavorit TSV 1860 Rosenheim kam hier beispielsweise über ein 2:2 gegen Kreisklassist TSV Brannenburg nicht hinaus, fertigte aber andererseits den souveränen Kreisligaprimus, SV Westerndorf, mit 6:0 ab und erzielte dabei zwei Treffer gar in Unterzahl.

Knappe Entscheidung um 3. Platz

Ganz knapp fiel die Entscheidung über den dritten Qualifikationsplatz aus, nachdem Vogtareuth und Kolbermoor jeweils sechs Punkte aufwiesen, hier hatte dann aber der SV Vogtareuth wegen dem besseren direkten Vergleich (3:2 Sieg), gegen den SV DJK Kolbermoor die Nase knapp vorne.

Die Ergebnisse der Vorrundengruppe 1: SV Westerndorf – SV DJK Kolbermoor 2:1, SV Vogtareuth – TSV Brannenburg 1:2, Türkspor Rosenheim – TSV 1860 Rosenheim 1:2, SV Vogtareuth – SV Westerndorf 0:2, TSV 1860 Rosenheim – SV DJK Kolbermoor 2:1, TSV Brannenburg – Türkspor Rosenheim 0:1, SV Westerndorf – TSV 1860 Rosenheim 0:6, Türkspor Rosenheim – SV Vogtareuth 2:4, SV DJK Kolbermoor – TSV Brannenburg 2:0, Türkspor Rosenheim – SV Westerndorf 0:4, TSV Brannenburg – TSV 1860 Rosenheim 2:2, SV Vogtareuth – SV DJK Kolbermorr 3:2, TSV Branneburg – SV Westerndorf 1:5, SV DJK Kolbermoor – Türkspor Rosenheim 2:0 und TSV 1860 Rosenheim – SV Vogtareuth 4:0.

Die Abschlusstabelle:

1. TSV 1860 Rosenheim 13 Punkte, 16:4 Tore

2. SV Westerndorf 12 Punkte, 13:8 Tore

3. SV Vogtareuth 6 Punkte 8:12 Tore

4. SV DJK Kolbermoor 6 Punkte 9:7 Tore

5. TSV Branneburg 4 Punkte 5:12 Tore

6. Türkspor Rosenheim 3 Punkte 4:12 Tore.

Beste Torschützen waren hier Luftetar Mushkolaj (TSV 1860 Rosenheim) und Stefan Beier (SV Vogtareuth) mit jeweils fünf Treffern.

„Zwei Spiele die jeweils 0:0 endeten, sind schon eher eine Ausnahme bei diesem Turnier“, so das Fazit von Turnierleiter Peter Holzapfel über die einzelnen Spiele Vorrundengruppe 2. „Hauptdarsteller“ war dabei der erstmals bei diesem Privatturnier angetretene SV Anzing. Die Kreisligakicker aus dem Landkreis Ebersberg „geizten“ in zwei Spielen mit einer Nullnummer, ehe sie dann aber richtig Fahrt auf nahmen und auch als Tabellenzweiter klar in die Zwischenrunde einzogen.

Ostermünchen blieb ungeschlagen

Souverän trat das Team von Harald „Burle“ Melnik, der SV Ostermünchen auf und setzte sich ungeschlagen an die Tabellenspitze. Kurios in dieser Gruppe ein Treffer des ASV Kiefersfelden gegen den SV Anzing, als deren Torhüter aus kürzester Distanz ein „Geschenk“, einen Abwurf, direkt auf den gegnerischen Stürmer platzierte und von dort ins Tor ging. Sehenswert unter anderem ein Kopfballtreffer von Ostermünchens Matthias Huber im Duell gegen TSV Breitbrunn-Gstadt, der einen Lupfer mit dem Kopf veredelte. In dieser Nachmittagsgruppe reichte dem TSV Breitbrunn-Gstadt letztendlich ein 1:1 Remis gegen den ASV Kiefersfelden, um sich vor den Inntalern den dritten Qualiplatz zu sichern.

Die Ergebnisse der Vorrundengruppe 2: TSV Bernau – SV Ostermünchen 0:2, TSV Breitbrunn-Gstadt – SV Anzing 0:0,Fortuna Rosenheim – ASV Kiefersfelden 0:2,TSV Breitbrunn-Gstadt -TSV Bernau 2:0, ASV Kiefersfelden – SV Ostermünchen 1:2, SV Anzing – Fortuna Rosenheim 4:0, TSV Bernau – ASV Kiefersfelden 1:1, Fortuna Rosenheim – TSV Breitbrunn-Gstadt 1:3, SV Ostermünchen – SV Anzing 0:0, Fortuna Rosenheim – TSV Bernau 4:2, SV Anzing – ASV Kiefersfelden 5:1, TSV Breitbrunn-Gstadt – SV Ostermünchen 1:4, SV Anzing -TSV Bernau 2:0, SV Ostermünchen – Fortuna Rosenheim 6:0, ASV Kiefersfelden – TSV Breitbrunn-Gstadt 1:1.

Die Abschlusstabelle:

1.SV Ostermünchen 13 Punkte, 14:2 Tore

2.SV Anzing 11 Punkte, 11:1 Tore

3.TSV Breitbrunn-Gstadt 8 Punkte, 7:6 Tore

4.ASV Kiefersfelden 5 Punkte, 6:9 Tore

5.Fortuna Rosenheim 3 Punkte, 5:17 Tore

6.TSV Bernau 1 Punkt 3:11 Tore.

Bester Torschütze war hier Peter Niedermeier (SV Ostermünchen) mit fünf Buden.

Der nächste Spieltag mit den Vorrundengruppen 3 und 4 findet am zweiten Weihnachtsfeiertag, Donnerstag, 26. Dezember, ab 9 Uhr wieder in der Gabor-Halle Rosenheim statt. ru

Szene aus dem Spiel Breitbrunn gegen Ostermünchen: Der SVO (hellblau) setzte sich in der Vorrundengruppe 2 souverän durch und traf hier beim 4:1-Sieg gegen Breitbrunn. Ruprecht

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