TOP4-TURNIER UM DBBL-POKAL

Große Personalsorgen bei Wasserburg sorgen für Spielabsage

Für Maggie Mulligan, beste Wasserburger Werferin, gab‘s in dieser Szene kein Durchkommen.
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Für Maggie Mulligan, beste Wasserburger Werferin, gab‘s in dieser Szene kein Durchkommen.

Das hatten sich die Wasserburger Basketball-Damen sicherlich anders vorgestellt: Nach der deutlichen Niederlage im Halbfinale des DBBL-Pokals gegen Gastgeber Keltern konnten sich zum Spiel um den dritten Rang nicht mehr antreten, nachdem das Team von großen Verletzungssorgen geplagt wurde.

Keltern– Die Wasserburger Basketball-Damen haben das Top4-Finalturnier um den DBBL-Pokal in Keltern auf dem vierten Platz beendet. Nach der deutlichen Niederlage im Halbfinale gegen Gastgeber und Pokalverteidiger Rutronik Stars Keltern mussten die Damen aus der Innstadt das „kleine Finale“ gegen Osnabrück aufgrund großer Personalsorgen sausen lassen.

Ohne Moten, Fiebich und Pullins

Im Halbfinale trafen die Innstädterinnen am Samstagabend auf Keltern. Zuvor hatte Heidelberg bereits sein Finalticket mit einem 69:61-Erfolg gegen Osnabrück gelöst. Nun war es an den Damen vom Inn, nachzuziehen. Allerdings mussten sie ohne die erkrankte Kelly Moten anreisen und aufgrund der andauernden Verletzungen auf Leonie Fiebich und Morgan Pullins verzichten. Wasserburg ging das Top4-Turnier mit lediglich sieben Spielerinnen an.

Den besseren Start erwischt

Dennoch hielten die Innstädterinnen im Halbfinale gegen den Bundesliga-Spitzenreiter lange mit und kämpften bis zum Ende so, als wären nur wenige Punkte Unterschied. Den besseren Start erwischten zudem auch die Damen vom Inn und Keltern brauchte eine gewisse Zeit, um Lösungen gegen Wasserburgs Defensive zu finden. Doch schon ab dem zweiten Viertel zeigte sich, dass die Kräfte bei Wasserburg schwanden und sich die Würfe immer wieder raus drehten – den Kampfgeist der Wasserburgerinnen minderte dies aber keineswegs.

Kelterns Andrijana Cvitkovic spielt den Ball an Anne Zipser vorbei.

Am Ende reichte die Kraft nicht aus

Auch nach dem Seitenwechsel kämpften die Innstädterinnen weiter um jeden Ball, obgleich Keltern bereits mit 20 Punkten in Führung lag. Am Ende reichte die Kraft der Wasserburger Damen aber nicht, um Keltern nochmals näher zu kommen. Der Sieg ging mit 86:52 an die Gastgeberinnen, die im Finale gegen Heidelberg mit 69:54 triumphierten und damit den Pokal erfolgreich verteidigten. Für den TSV Wasserburg waren gegen Keltern im Einsatz: Helena Eckerle (7 Punkte), Elisa Hebecker (6), Laura Hebecker (5), Maggi Mulligan (18), Sophie Perner (11), Manuela Scholzgart und Anne Zipser (5).

Absage „im Sinne der Gesundheit“

Wasserburg und Osnabrück hätten sich im Spiel um den dritten Rang gegenüber gestanden, die Damen vom Inn mussten das Spiel allerdings kurzfristig absagen. Etliche Spielerinnen waren verletzungsbedingt ausgefallen. „Im Sinne der Gesundheit aller Spielbeteiligten entschied sich die DBBL nach Rücksprache mit beiden Spielpartnern gegen eine Austragung des Spiels. Damit steht fest, dass die GiroLive Panthers Osnabrück den dritten Platz belegen. Die DBBL wünscht allen betroffenen Spielerinnen des TSV 1880 Wasserburg eine schnelle Genesung“, wie Philipp Reuner, Geschäftsführer der Damen-Basketball-Liga (DDBL) via Pressemitteilung verkündete.ms/re

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